Der schnellste (Um)Weg für passives Einkommen im Internet

Der schnellste Weg zum Geld verdienen im Internet ist ohne Zweifel die Arbeit als Freelancer. Damit tauschst du dein Büro zumindest gegen das Home Office, wirst aber immer noch nach Leistung bezahlt. Passives Einkommen ist das ultimative Ziel, welches finanzielle Freiheit verspricht.

Okay, lass uns erst mal einen Schritt zurück gehen. Es gibt keinen einfachen und schnellen Weg zum Geld verdienen – weder offline noch online. Jedenfalls dann nicht, wenn es legitim sein soll und nicht gegen deine Moralvorstellungen verstößt.

Was es gibt, sind schnellere und einfachere Wege als andere. Wie heißt es so schön: viele Wege führen nach Rom. Einige Wege sind ganz sicher beschwerlicher und länger. Den besten Weg findet in der Regel, wer eine Karte hat. Ich hatte diese Karte vor ein paar Jahren nicht und habe mich mehrfach verirrt …

So langsam finde ich die Orientierung im Online-Dschungel und realisiere immer mehr, was ich in der Vergangenheit anders hätte machen können. Meine Prioritäten waren nicht die richtigen, meine Erwartungen falsch und auch die langfristige Strategie zum Geld verdienen im Internet nicht besonders klug.

Ich will mich hier nicht als Guru hinstellen und dir erzählen, dass ich die Formel zum ewigen Glück gefunden habe. Ich möchte dir erzählen, wie ich genügend passives Einkommen verdiene und damit genügend finanzielle Freiheiten habe, um mich auf meine Leidenschaften zu konzentrieren.

Bevor wir dazu kommen, möchte ich dir aber zuerst mal erzählen, welche Umwege mich dorthin gebracht haben.

 

Meine Irrwege auf dem Weg zum passiven Einkommen und was du daraus lernen kannst

Glaube mir, in den letzten paar Jahren habe ich so einiges ausprobiert, um meinen Traum vom ortsunabhängigen und passiven Einkommen zu verwirklichen. Ich wollte Geld mit meiner Leidenschaft verdienen. Wollte etwas machen, bei dem ich mich selbst verwirklichen kann und dabei komplett unabhängig bin.

Es lief lange Zeit mehr schlecht als recht. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich wirklich meiner Leidenschaft widmen konnte. Mittlerweile bin ich sehr zufrieden, möchte dir aber zeigen, welche Fehler du dir ersparen kannst.

 

Umweg #1: Microjobs sorgen für schnelles Geld … sind aber eine schlechte Investition deiner Zeit

Als ich Student war kamen mir Microjobs auf Portalen wie Mylittlejob, Elance oder oDesk gerade recht. Einen kurzen Text schreiben oder Daten erheben für 10-20 Euro in der Stunde. Die Bezahlung erfolgt innerhalb von wenigen Tagen und der Verdienst richtet sich danach, wie schnell der Job erledigt wird.

Nicht nur das diese Job langweiliger nicht sein könnten, sie sind einfach eine schlechte Zeitinvestition. Jemand anders hat sich mit meinen Texten langfristig wahrscheinlich eine goldene Nase verdient. Mein Rat: nimm lieber einen Studentenkredit auf oder reduziere deine Ausgaben und arbeite an deinem eigenen langfristigen Einkommen.

 

Umweg #2: Langfristige Projekte als Freelancer bringen ein stetiges Einkommen … sind aber wie eine ortsunabhängige Anstellung

Lange Zeit habe ich mein Geld mit Freelancing im Bereich Übersetzungen, Social Media und PR verdient. Der Stundenlohn stieg mit meiner Erfahrung, so dass bald ein relatives konstantes Einkommen da war.

Im Grunde war die Arbeit aber auch oft nichts anderes als eine Festanstellung, nur dass ich von Zuhause aus arbeiten konnte. Natürlich konnte ich mir meine Klienten selbst aussuchen aber habe auch hier wieder Geld für ein anderes Unternehmen verdient. Einkommen habe ich nur, wenn ich auch wirklich meine Zeit opfere.

Auch das war also nicht die ideale Lösung, da ich schließlich unabhängig von diesem direkten Einkommen sein wollte.

Freelancer in Gefangenschaft

Die Arbeit als Freelancer ist ein guter Einstieg … aber die große Freiheit kam damit nicht (Image @ranmagon)

 

Umweg #3: Ein Blog bietet super Möglichkeiten für passives Einkommen … benötigt aber viel Zeit und Mühe

Vor über zwei Jahren habe ich meinen ersten Blog gestartet. Darauf habe ich über meine Experimente mit dem Geld verdienen im Internet berichtet. Ich habe über passives Einkommen geschrieben und wollte den Blog auch gleichzeitig monetarisieren.

Ein paar Euro habe ich dann am Ende auch damit verdient aber es hat weitaus mehr Mühe gekostet, als ich dachte. Verstehe mich nicht falsch, ein Blog ist eine super Plattform für andere Online-Aktivitäten. Erwarte jedoch nicht, damit im ersten Jahr genügend Geld für deinen Lebensunterhalt zu verdienen.

 

(Um)Weg #4: Kleine Affiliate Nischenseiten stellen eine gute Lösung dar … sind aber nicht meine Leidenschaft

Neben meiner Arbeit als Freelancer und dem Blogging habe ich versucht, einige kleine Affiliate Webseiten aufzubauen. Zu Beginn hat es relativ lange gedauert aber die Lernkurve ist groß. Nach ein paar Monaten habe ich mit meinen Seiten ein paar Hundert Euro im Monat verdient.

Mein Fokus lag aber ganz klar auf meinem Blog. Es sollte ein nachhaltiges Modell sein. Etwas, dass ich über Jahre hinweg aufbaue. Die Affiliate Seiten waren eher als Experiment gedacht, über das ich auf dem Blog berichtet wollte.

Zwei Monate später hat sich das Einkommen meiner Affiliate Seiten verdoppelt …. ohne dass ich dafür Zeit investiert habe. Dann ging mir endlich ein Licht auf…

Geistesblitz

… und plötzlich war alles so klar (Image @mikeyphillips)

 

Mein Weg zu passivem Einkommen und mehr finanzieller Freiheit

Mein Problem bestand immer darin, dass ich kurzfristig Geld verdienen musste. Vielleicht geht es auch dir so? Laufende Kosten, Kredite abbezahlen, Reisen – irgendwie muss Geld auf’s Konto.

Mein großer Fehler bestand darin, dass ich viel zu viel Zeit für Freelancing Jobs und andere fruchtlose Projekte investiert habe, anstatt mich auf die lukrativste Einnahmequelle zu konzentrieren – meine kleinen Affiliate Seiten.

Die Themen meiner Affiliate Seiten drehen sich um Produkte, die ich selbst nutze oder die mich selbst interessieren. Die Erstellung dauert 20-30 Stunden und dann denke ich darüber nicht mehr viel nach.

Hätte ich in den letzten drei Jahren mehr von diesen Webseiten erstellt, dann würde ich mich jetzt beim Anblick meiner Statistiken wohl dreimal so viel freuen. Anstelle dessen habe ich den Großteil meiner Arbeitskraft anderen Leuten zur Verfügung gestellt.

Innerhalb des letzten Jahres habe ich die Zusammenarbeit mit den meisten meiner Kunden beendet und deutlich mehr Zeit in den Aufbau kleiner Affiliate Seiten gesteckt. Das Einkommen steigt überproportional und erlaubt es mir, mich auf die Projekte zu konzentrieren, die mich wirklich erfüllen.

 

 

Willst du ortsunabhängig Geld verdienen?

Der Wireless Life Guide beschäftigt sich genau mit diesem Thema und zeigt dir, wie du ein digitales Business aufbaust, um die volle Kontrolle über dein Leben zu gewinnen. Schau doch mal rein in das Handbuch für digitale Nomaden.

Zum Wireless Life Guide

 

 

Muss ich denn wirklich mit meiner Leidenschaft Geld verdienen?

Ich möchte doch finanziell unabhängig sein, um meine Leidenschaft ausleben zu können. Es ist mir egal, wo das Geld herkommt. Der Aufbau dieser Seiten befriedigt mich nicht. Das dadurch generierte passive Einkommen ermöglicht es mir aber, mich auf meinen Blog, meine Online-Community und andere Projekte zu konzentrieren.

Natürlich will ich langfristig mit Projekten meinen Lebensunterhalt verdienen, die mir Spaß machen und mich erfüllen. Dies muss aber nicht zwangsläufig von Beginn an so sein.

Was ich brauche ist die Freiheit, meine Zeit für Projekte aufzuwenden, die nicht in den ersten Monaten oder gar Jahren einen hohen Profit abwerfen. Um dies zu erreichen, sind Affiliate Seiten für mich der perfekte Weg.

Löse dich von dem Gedanken, von Beginn an mit deiner Leidenschaft Geld verdienen zu wollen. Sobald du genügend passives Einkommen verdienst, kannst du dich ohne finanziellen Druck auf deine Leidenschaften stürzen.

Abkürzung

Manchmal hilft ein kleiner Umweg, um schneller zum Ziel zu kommen (Image @lightmash)

 

Schön und gut, aber was genau ist denn nun eine Affiliate Seite?

In aller Kürze: bei einer Affiliate Nischenseite handelt es sich um eine kleine Website, die Informationen zu einem bestimmten Service oder einer Produktkategorie bietet. Wichtig ist mir dabei, dass diese Seiten einen Mehrwert bieten. Sie helfen Suchenden mit gut recherchierten Produktvergleichen bei der Kaufentscheidung.

Die Angebote in der gewählten Nische verweisen über einen Affiliate-Link auf den Shop des Verkäufers (z.B. Amazon). Für den vermittelten Kauf bekomme ich eine Provision, ohne dass der Käufer einen höheren Preis bezahlt. Klingt das nicht nach Win-Win?

In den vergangenen 6 Wochen gab es in unserer Community auf My Wireless Life einen Online-Kurs, der Schritt für Schritt erklärt hat, wie du deine eigene Affiliate Seite baust.

Update: die Online Community gibt es seit Anfang 2017 nicht mehr. Die Anleitung zum Aufbau von Affiliate Seiten ist aber immer noch als kostenpflichtiges eBook erhältlich.

Viele Teilnehmer haben bereits live mitgemacht, um sich selbst von diesem Modell zu überzeugen. Da alles ausführlich dokumentiert wurde, kannst du die insgesamt 18 Lektionen natürlich auch noch jetzt oder in einem Monat durchlaufen.

Anhand meiner eigenen Webseite, die ich im Rahmen des Kurses aufgebaut habe, sind alle Schritte einfach nachzuvollziehen. Das ganze soll so praktisch wie möglich sein und ist vor allem für Menschen gedacht, die noch nie eine eigene Website erstellt oder Affiliate Marketing betrieben haben.

Die Inhalte des Online-Kurses sehen wie folgt aus:

Woche 1: Ideen sammeln und Keyword Research

  • 1.1 Einleitung und Grundbegriffe
  • 1.2 Kriterien für eine gute “Nische” und Fallbeispiel
  • 1.3 Google AdWords Keyword Planner und Analyse von Wettbewerbern

 

Woche 2: Domain registrieren und WordPress einrichten

  • 2.1 Domain registrieren und Hostinganbieter auswählen
  • 2.2 WordPress Installation und Grundeinstellungen
  • 2.3 Theme und Plugins installieren

 

Woche 3: Seitenarchitektur planen und erste Inhalte schreiben

  • 3.1 Inhaltliche Struktur der Seite planen
  • 3.2 Recherche nach Inhalten
  • 3.3 Allgemeine Produktinformationen erstellen

 

Woche 4: Anmeldung bei Affiliate Programmen und Produkte bewerben

  • 4.1 Registrierung bei Affiliate Programmen
  • 4.2 Erstellung von Produktbeschreibungen
  • 4.3 Mehrwert für den Besucher schaffen

 

Woche 5: On-Page und Off-Page SEO

  • 5.1 Grundlagen SEO
  • 5.2 On-Page SEO
  • 5.3 Off-Page SEO

 

Woche 6: Monitoring und Optimierung

  • 6.1 Monitoring von Statistiken
  • 6.2 Zusätzliche Verdienstmöglichkeiten
  • 6.3 Fahrplan für die Zukunft

Was denkst du? Noch Zweifel am Affiliate Marketing?

Ich kann dich gut verstehen. Es gibt einfach viel zu viele zwielichtige Gestalten im Bereich Online Marketing. Lasse dich davon nicht abhalten und probiere es selbst für dich aus. Alles was du zu verlieren hast, sind ein paar Stunden deiner Zeit und ca. 4 Euro monatlich für das Hosting der Website.

Zum Affiliate Nischenseiten Guide

 

Ich hoffe, dass dir mein ganz persönlicher Weg in Richtung Unabhängigkeit etwas weiterhilft. Es ist ganz bestimmt nicht der einzige Weg dorthin. Ganz sicher ist es auch nicht der richtige Weg für jedermann.

Für mich ist es jedoch der perfekte Weg zu mehr finanzieller Freiheit in meinem Leben. Was auch immer du machst, ich hoffe du gehst einen Weg, der dich über kurz oder lang zu deinem Glück führt.

Danke für 50 Kommentare

Wir freuen uns über deine Fragen, Hinweise und allgemeines Feedback. Wenn du eine spezielle Frage zum Beitrag hast, schaue bitte zuerst in den bisherigen Kommentaren und im FAQ nach, ob du die Antwort dort findest.

50 Kommentare zu "Der schnellste (Um)Weg für passives Einkommen im Internet"

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