Der Traum vom passiven Einkommen im Internet und ein Realitätscheck

Du hast sicher schon mal etwas von dem Begriff des passiven Einkommen gehört, ansonsten würdest du diesen Beitrag wahrscheinlich nicht lesen. Teilweise wird passives Einkommen im Internet als großer Beschiss und andererseits als der große Segen bezeichnet. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Die Theorie hinter dem passiven Einkommens hört sich klasse an, wird jedoch immer wieder als nicht nachhaltig und teilweise als “Verkaufter Traum” bezeichnet. Passives Einkommen fließt Tag und Nacht auf unser Konto, ohne dass wir dafür im direkten Gegenzug Zeit oder Geld investieren müssen.

Im Gegensatz dazu steht das aktive Einkommen, bei dem wir unsere Arbeitszeit gegen ein Gehalt oder einen Lohn eintauschen. Der große Unterscheid der beiden Einkommensarten besteht also in der Skalierbarkeit. Unsere Zeit ist stark begrenzt, wodurch auch das Einkommen irgendwann gedeckelt wird.

Ich brauche wohl niemanden zu fragen, auf welche Art er oder sie lieber Geld verdienen würde. Hört sich das Konzept des passiven Einkommens im Internet zu gut an, um wahr zu sein?

 

Passives Einkommen ist keine Neuerung aus dem Internet

Bekannte Methoden zum Verdienen von passivem Einkommen sind der Handel mit Wertpapieren oder Immobilien und die Gründung eines eigenen Unternehmens. Sobald wir unsere eigene Arbeitskraft aus der Gleichung subtrahieren können, sind der Verdienstobergrenze quasi keine Grenzen gesetzt.

Im traditionellen Sinne war die Erschaffung eines passiven Einkommens mit hohem Risiko verbunden. Es galt, zuerst eine größere Investition zu tätigen und dann auf das eigene Gespür zu hoffen. Das ist heute nicht mehr der Fall und dennoch lassen sich viele Menschen den Mut nehmen, da sie Angst vor großen Schulden und Investitionsrisiken haben.

Jeder kann sich heute aus dem Angestelltenverhältnis befreien und ein passives Einkommen aufbauen, ohne große Risiken einzugehen. Chris Guillebeau zeigt es in seinem Buch “$100 Startup” und Günter Faltin in “Kopf schlägt Kapital”. Wer heute noch denkt, dass für eine Unternehmensgründung ein hohes Startkapital benötigt wird, der lässt sich zu sehr von der institutionellen Erziehung beeinflussen.

Alles was es braucht, sind 5 Euro im Monat für einen Hostinganbieter, Ausdauer und Zeit. Letzteres ist hier das wichtige Stichwort, denn niemand wird über Nacht im Internet oder woanders zum Millionär. Beständigkeit und Fleiß sind die notwendigen Tugenden.

“Jedem Über-Nacht-Erfolg sind jahrelange harte Arbeit, Aneignung der benötigten Qualifikationen und Rückschläge vorangegangen.”

 

Wie tatsächlich passives Einkommen im Internet verdient werden kann

Im Vergleich zum Aktienmarkt sind die Dividenden kurzfristig sicher nicht so spektakulär, jedoch viel risikoärmer, unabhängiger von äußeren Einflüssen und besser zu steuern. Der große Nachteil und die Realität, die viele angehende Internet Marketer nicht gerne hören, ist der große Zeitaufwand. Bevor die ersten Rubel rollen, können schon so einige Monate vergehen.

Was jedoch bleibt sind die Erfahrungswerte, die über die Zeit aufgesogen werden. Ich bin überzeugt davon, dass jeder, der es einmal geschafft hat ein kleines Einkommen im Internet zu verdienen, nie wieder auf den Arbeitsmarkt angewiesen sein muss. Wer einmal den Bogen raus hat, der schafft es immer wieder aufs Neue, Einkommensströme zu generieren.

Wie kannst du nun also damit beginnen, ein passives Einkommen aufzubauen? Der beste Weg dorthin führt über eine eigene Plattform. Damit meine ich einen Blog, eine große Leserschaft oder einen Kundenstamm. Sobald du eine gewisse Autorität aufgebaut hast, ist die Monetarisierung der vermeintlich leichtere Schritt.

Hier ein paar Ideen, mit denen passive Einkommensströme geschaffen werden können:

  • Affiliate-Nischenseiten
  • Verkauf von Informationsprodukten oder Software
  • Ausgelagerter Verkauf von physischen Produkten
  • Membership-Sites
  • Blog mit Werbung, Affiliate-Links oder Artikelmarketing

Das ist nur eine kleine Auswahl an Möglichkeiten, die allesamt eines gemeinsam haben. Es ist anfänglich eine hohe Zeitinvestition nötig, um sich etwas aufzubauen. Wenn das Gerüst (Internetseite, Geschäftsprozesse, Produkte) einmal steht, dann kann selbst mit minimalen Wartungsaufwand Geld verdient werden.

“Die anfängliche Zeitinvestition ist groß. Wer durchhält und Ausdauer beweist, der wird mit einem langfristigen, passiven Einkommen belohnt.”

Für mich funktioniert das Konzept und ich sehe es als eine langfristige Einkommensquelle, ja sogar als Altersvorsorge. Ich verdienen momentan bereits weit über 1.000 Euro im Monat mit Affiliate Marketing, wofür ich monatlich nur wenige Stunden Zeit investieren muss. Dem vorausgegangen ist selbstverständlich ein hoher Zeitaufwand für das angeeignete Wissen und den Aufbau der Seiten.

Mittlerweile weiß ich jedoch, wie es funktioniert und mache mir wenig Sorgen um mein Einkommen oder meine Rente. Ich weiß jetzt, dass ich jederzeit in der Lage bin, mir unterschiedliche Einkommensströme im Internet aufzubauen und hoffe, dich damit motivieren zu können.

Was denkst du über passives Einkommen? Nimm dir jede Woche ein paar Stunden Zeit und fange nebenbei an, dir etwas im Internet aufzubauen!

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[…] trennen und somit keine Kunden mehr betreuen müssen. Mein Einkommen wird bis dahin also komplett passiver Natur […]

[…] Newsletter. Die Erstellung ist in der Regel aufwändig, kann aber für langfristige, passive Einnahmen sorgen. Wichtig ist eine gut funktionierende Verkaufsplattform wie ein Blog oder ein Shop von einem […]

sehr gute Artikel!!
Sehr informativ und ausschlussreiss.

Hallo Sebastian, der Post ist zwar schon etwas her, aber ich habe ihn eben erst entdeckt.

Ich glaube, du hast recht. Wer es einmal geschafft hat und wirklich sieht, dass es funktioniert, der wird dran bleiben und immer wieder neue Wege finden, seine Reichweite und sein Einkommen zu vergrößern.

Ehrlich gesagt war ich am Anfang auch eher skeptisch. Passives Einkommen? Mit einem Blog?

Mittlerweile habe ich viel recherchiert und geschrieben und bin gerade dabei mir eine zweite Seite aufzubauen und hoffentlich selbst Erfahrungen in dem Bereich zu sammeln

Ich freue mich zu hören, dass deine Seite so gut läuft und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

Liebe Grüße,

Sabrina

Ben

Yey – echt cooler Beitrag.

Ich habe das Gefühl dein Blog hat Potential… 😉

Alles Liebe,

Ben

Hallo Sebastian!
Echt genialer Artikel zu diesem Thema. Ich beschäftige mich auch schon einige Zeit mit passivem Einkommen und ich denke man muss dafür seine eigene Definition finden.
Ist passives Einkommen für mich einmal ein Produkt zu erstellen und wenn möglich ein Leben lang an diesem Produkt zu verdienen (z.B. ein Buch), oder nehme ich in Kauf regelmäßig einen gewissen Aufwand an Zeit investieren zu müssen (z.B. einen Blog).
Oder definiert man passives Einkommen einfach als eine Arbeit die ich gerne mache und die mir Spaß macht. Auch eine Möglichkeit!
Auf alle Fälle sollte man sich bevor man ein Projekt startet darüber im klaren sein!
lG Thomas

Anne

Hallo Sebastian! ich verfolge Deine Artikel inzwischen regelmäßig wie Du sicherlich bemerkt hast. Eigentlich warte ich inzwischen immer schon sehnsüchtig auf das nächste Thema wenn ich mal ehrlich bin. Nun ja, dieser Artikel trifft genau ins Schwarze. Allerdings hört sich das eigentlich viel zu schön an um wirklich wahr zu sein. Ich trage mich seit einiger Zeit genau mit diesen Gedanken, weiss allerdings nicht wirklich wie ich das Ganze beginnen soll. Sind die oben genannten Bücher so gut, dass ich sie quasi als Anleitung nutzen kann? Gibt es außerdem noch Kenntnisse die ich besitzen muss (z.B. Programmierkenntnisse) Was kannst Du empfehlen für den Aufbau einer Webseite (Software, Tools) und wie wie funktioniert das Ganze wirklich? Das Thema ist wirklich spannend und ich suche Quellen wo ich mich informieren kann (z.B. Webseiten etc.). Vielen Dank schon mal im Voraus…!