Der Schlaflose22 Stunden Wachzeit dank polyphasischem Schlaf

Alle 6 Stunden ein 30-minütiges Nickerchen – das ist mehrphasiger Schlaf. Nur 2 Stunden Schlaf pro Tag? Da bleibt eine Menge freie Zeit für Hobbies und Arbeit. Doch wie sehr kann man sich bei einem so strikten Schlafrhythmus und dem Mangel an Schlaf daran erfreuen?

Ziele und Regeln:

  • nur 2 Stunden am Tag schlafen (alle 6 Stunden für 30 Minuten)
  • möglichst viele REM-Schlafphasen (Tiefschlaf) für die geistige und körperliche Erholung erreichen
  • minutiöse Einhaltung und Aufzeichnung der Schlafzeiten
  • Journal über Gemütszustand und Leistungsfähigkeit führen

 

Beim polyphasichen Schlaf gibt es verschiedene Schlafmuster, die im sogenannten Ubermenschen (6×20 min) ihr Extrem finden. Ich möchte mich eine Stufe tiefer probieren, mit jeweils 30-minütigen Nickerchen alle 6 Stunden.

Das Ziel beim polyphasischen Schlaf ist es, möglichst viele REM-Schlafphasen zu erreichen. Diese Phasen, die bei normalem Schlaf alle 2-3 Stunden und vor allem gegen Ende der Nacht auftreten, sorgen für unsere geistige Erholung.

Laut Erfahrungsberichten dauert die Eingewöhnung an den neuen Schlafrhythmus 1-2 Wochen, wobei die Schlafzeiten penibel genau eingehalten werden sollten. Ob das mit dem Sozialleben, mit Reisen und der Arbeit vereinbar ist? Und sollen 2 Stunden Schlaf am Tag wirklich genug sein, um leistungsfähig zu bleiben? Ich möchte es herausfinden.