Der FlüchtlingLeben mit Vertriebenen aus Krisengebieten

Wer sind die Menschen, die pauschal als Flüchtlinge bezeichnet werden? Was treibt sie an und welche Möglichkeiten haben sie? Ich bin es leid, Halbwahrheiten aus der Presse und am Stammtisch zu hören, und möchte mit Menschen sprechen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

Ziele und Regeln:

  • je nach Möglichkeit in einem Flüchtlingslager im Ausland oder einem Aufnahmelager in Deutschland arbeiten
  • investigative Recherche über die Bedingungen von Flüchtlingen in Deutschland
  • Gespräche mit Flüchtlingen suchen, um etwas über Herkunft, Ängste und Träume zu erfahren
  • Gespräche mit Hilfsorganisationen und Immigrationsgegnern suchen

 

Weltweit gibt es laut UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mehr als 17 Millionen Flüchtlinge. Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, weil sie dort verfolgt, misshandelt oder angegriffen wurden. Sie suchen Zuflucht, indem sie sich auf gefährliche Reisen begeben, die für manche von ihnen im Tod enden.

Wir nennen das dann Flüchtlingskrise. Ein hausgemachtes Problem, dass mit der Kolonialisierung begonnen hat und durch Invasionen im mittleren Osten weitergeführt wird. Das Thema ist nicht nur politisch aufgeladen, sondern wurde seit 2015 an so ziemlich jedem Stammtisch diskutiert.

Aber wer kennt die Menschen wirklich, die ihre Heimat zurücklassen und solche Strapazen auf sich nehmen? Das “Problem” ist ganz sicher nicht schwarz und weiß, sondern muss in seinen Grautönen gesehen werden.

Ich möchte wissen, wie die Lage rund um Flüchtlinge in Deutschland in 2018 aussieht. Dazu möchte ich mich mit Flüchtlingen sowie mit Fürsprechern und Gegnern der aktuellen Flüchtlingspolitik unterhalten. Um ein besseres Verständnis für das alltägliche Leben von Flüchtlingen zu bekommen, werde ich einen Monat lang mit Flüchtlingen im In- und Ausland arbeiten und leben.