Der AnonymeLeben wie Jason Bourne ohne digitalen Fußabdruck

Geldabhebungen, Location Tracking, E-Mails, Bonuskarten … ist es überhaupt noch möglich zu existieren, ohne ständig Daten zu hinterlassen? Einen Monat lang möchte ich es probieren und begebe mich auf Undercover Mission in bester Jason Bourne Manier.

Ziele und Regeln:

  • keinerlei digitale Spuren hinterlassen, die irgendwo gespeichert werden (E-Mails, Apps, GPS-Daten, Geldbewegungen, Reisebuchungen, …)
  • zweite Identität erschaffen
  • Surfen im anonymen Darknet
  • keine Nutzung von Smartphone Apps, Kreditkarten oder Identitätsnachweisen

 

Wie schwer ist es, am sozialen Leben teilzunehmen, ohne ständig aufgezeichnet zu werden? Kann ich mich in der Welt auch ohne Identitätsnachweise fortbewegen? Und was geht eigentlich in diesem anonymen Darknet vor sich?

Einen Monat lang werde ich versuchen, keinerlei digitale Spuren zu hinterlassen. Das bedeutet, dass ich mich online vor allem im Darknet aufhalten werde und mich offline bewege, ohne meinen Namen irgendwo zu hinterlassen.

 

Das Darknet

Das Darknet wird oft als die dunkle Seite des Internets bezeichnet, in der Drogen verkauft und Auftragsmorde gebucht werden können. Eingetaucht werden kann in das “unsichtbare Netz” nur über eine spezielle Software (Tor – The Onion Router).

Durch die Einwahl über eine Reihe von verschiedenen Servern wird größtmögliche Anonymität beim Surfen gewährleistet. Aufgrund dieser Anonymität nutzen neben Kriminellen vor allem Dissidenten, Whistleblower oder Journalisten das Darknet.

Was sich im Darknet findet, sind Online-Shops für illegale Waren, geheime Foren und Seiten, auf denen gefälschte Papiere, Viren oder Kreditkartendaten gekauft werden können. Die Nutzung des Darknet ist nicht per se illegal.

 

Zum Anfangsbericht vom 30.12.2017

Das Fazit nach dem Experiment

Eine Anleitung zum Untertauchen