Location-Guide für digitale Nomaden: die besten Orte zum Leben und Arbeiten

Du bist ortsunabhängig oder willst den nomadischen Lifestyle für dich ausprobieren? In diesem Location Guide findest du heraus, an welchen Orten sich die gewonnene Freiheit am besten ausleben lässt. Tipps von erfahrenen digitalen Nomaden, Ländervergleiche und die besten Top 25 Hotspots warten auf dich.

Digitale Nomaden Hotspots

Wenn du dir den Location-Guide von einem Tablet oder Smartphone aus anschaust, dann empfehle ich dir, diesen später nochmal auf einem großen Bildschirm anzuschauen, da einige Karten und Grafiken nicht für mobile Geräte optimiert sind.

Als digitale Nomaden haben wir die große Freiheit, unseren Aufenthaltsort jederzeit zu verlegen. Ich nutze diese Möglichkeit selbst eher sporadisch, andere überwintern mehrere Monate in Ländern mit tropischen Temperaturen.

Für uns Webworker sind neben Sonnenschein und geringen Lebenshaltungskosten natürlich vor allem die Arbeitsbedingungen vor Ort wichtig. Eine gute Internetanbindung, genügend Coworking Spaces oder Cafés und eine Community von Gleichgesinnten spielen eine große Rolle.

Wie finden wir nun die Orte in der Welt, die sich sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten perfekt eignen?

Es gibt bereits richtig gute Ressourcen, die dir die besten Städte für digitale Nomaden anzeigen. Ganz oben auf der Liste steht ganz sicher Nomad List. Die Seite ist echt genial, obwohl ich manchmal so meine Zweifel an der Genauigkeit der Daten bekomme – Berlin mit monatlichen Kosten von weit über $3000 und Ubud in Bali mit der schlechtesten Internetanbindung aller verglichenen Städte …

Ich bevorzuge da auf jeden Fall persönliche Tipps, die jedoch immer sehr subjektiv sind. Für mich sind wahrscheinlich ganz andere Kriterien entscheidend als für dich. Genau aus diesem Grund gibt es in diesem Location Guide nicht meine persönlichen Favoriten, sondern harte Fakten und Tipps von erfahrenen digitalen Nomaden.

Zu diesem Beitrag gibt es den praktischen “Location Guide für digitale Nomaden” zum kostenlosen Download.

Mini Guide herunterladen

Ich habe mir Hilfe von einigen alteingesessenen digitalen Nomaden geholt. Sie haben mir nicht nur verraten, welches ihr Hotspots sind, sondern auch worauf es ihnen bei der Ortswahl ankommt. Nach diesen wichtigsten Kriterien habe ich verschiedene Orte auf ihre Nomadentauglichkeit hin verglichen.

Der Location-Guide besteht insgesamt aus 3 Teilen, aus denen du dir einfach das raussuchst, was für dich wichtig ist, um den perfekten Ort für deine Workation zu finden:

Tipps von digitalen Nomaden

18 erfahrene digitale Nomaden verraten dir jeweils ihre 3 Hotspots und warum du diese sehen solltest.

Ländervergleich nach Kriterien

Länder werden nach 8 Kriterien verglichen, die sich aus der Umfrage unter digitalen Nomaden als wichtig herausgestellt haben.

Top 25 Orte für digitale Nomaden

Aus den Ergebnissen des Ländervergleichs und den Tipps unserer erfahrenen Nomaden ist eine Liste mit den 25 Hotspots entstanden.

 

 

Insider-Tipps von gestandenen digitalen Nomaden

Ich möchte behaupten, dass ich in den letzten Jahren recht viel gereist bin. Besonders in Asien habe ich auch viele Hotspots für digitale Nomaden kennengelernt. Einige der Tipps haben mich dennoch total überrascht und sind auf meiner Places-to-see-Liste gelandet.

18 digitale Nomaden, die bereits sehr viel in der Welt rumgekommen sind, habe ich nach ihren 3 Lieblingsorten zum Leben und Arbeiten gefragt. Es sind wohlbekannte Orte aber auch echte Insider dabei. Vorhang auf für und vielen Dank an alle Teilnehmer …

 

Tim ChimoyTim schreibt auf Earthcity über seine Erfahrungen als Online Unternehmer und hat kürzlich zusammen mit Dennis und Kris den Blog Stilnomaden ins Leben gerufen.

Berlin: mag für den einen oder anderen etwas unspannend klingen, weil es gleich „vor der Haustür“ liegt, aber die Stadt ist gerade einer der beliebtesten Orte für ortsunabhängige Selbstständige weltweit. Ich finde zurecht, weil hier die Infrastruktur stimmt. Zwar verdrücken sich viele über den Winter, aber zu den anderen 3 Jahreszeiten kenne ich aktuell keinen besseren Ort.

Ho-Chi-Minh-City (Vietnam): Diese Stadt hat auch eine unglaublich große Dichte an Ortsunabhängigen, die sich hier niedergelassen haben. Eine eine weiter wachsende und große Szene und viele Cafés, Co-Working Spaces und neue Ideen. Die Stadt ist sehr speziell und sicher nichts für Jeden. Aber auch hier stimmt die Infrastruktur. Für Nomaden perfekt, zumindest für die, die gern auf 2 Rädern sitzen.

San Francisco: Bei Nummer 3 musste ich kurz überlegen und habe mich bewusst für eine nicht so günstige Stadt entschieden. Für mich gehört zu digitalem Nomadentum nämlich nicht primär, Geoarbitrage auszunutzen. San Francisco ist die Mutter des „entrepreneurial Spirit“, zumindest was das Web angeht. Das spürt man in der Stadt. Ich habe hier vor einigen Jahren eine längere Zeit verbracht und will bald wiederkommen.

 

Conni BiesalskiConni betreibt mit PlanetBackpack einen der erfolgreichsten deutschen Reiseblogs und hat vor kurzem ein super umfangreiches E-Book für angehende digitale Nomaden* herausgebracht.

Chiang Mai (Thailand): sensationell aktive Digitale Nomaden-Community, super Cafés zum Arbeiten und Weltklasse-Flat Whites, günstige Lebenshaltungskosten, tolles Angebot an Restaurants, Berge …

Bali (Indonesien): aufblühende DN-Destination, Co-Working Spaces, fantastische Restaurants, abwechslungsreich: Meer, Beach und Berge und daher Surfen, Tauchen, Wandern.

Berlin: Sommerresidenz von vielen deutschen Digitalen Nomaden, zieht mehr und mehr internationale DNs an, Betahaus, viele Events und Konferenzen rund um Online Business, Hochburg für Startups, tolle Cafés und Bars und Clubs, entspannter Vibe in der Stadt, coole Parks, Kreuzberg und Neukölln machen einfach Spaß im Sommer, noch immer sehr günstig zu wohnen.

 

Marcus Meurer
Marcus ist nicht nur Serial Entrepreneur, sondern hat gemeinsam mit Feli auch die erste Konferenz für digitale Nomaden (DNX) gestartet.

Bangkok (Thailand): ist eine der beliebtesten Metropolen in Südostasien: Das Essen ist lecker und gesund, die Infrastruktur ist spitze und die Freundlichkeit der Thailänder ist unschlagbar. Bangkok ist ein guter Hub um von dort aus auch kleinere Trips innerhalb von Thailand oder die umliegenden asiatischen Länder zu starten. Der beste Coworking Space in Bangkok ist HUBBA, als lokalen Mobilfunkanbieter empfehle ich TRUE MOVE mit Datenpaket.

Las Palmas (Spanien): Die Hauptstadt von Gran Canaria direkt vor Afrika hat alles was man als Digitaler Nomade braucht: Schnelles Internet, Strand, Meer und Sonne. Im Gegensatz zum touristischen Süden der Insel lebt man in Las Palmas unter Locals und kann an der langgezogenen Promenade Crossfit und andere Sportarten machen. In Las Palmas ist auch das internationale Coliving Camp “The Surf Office”.

Gili Trawangan (Indonesien): Die Gili Islands liegen direkt neben dem teilweise überfüllten Bali und bieten eine relaxte Atmosphäre mit vielen Cafes zum Arbeiten. Mit einer SIM Karte + Datenpaket vom lokalen Mobilfunk Provider XL kann man auf der ganzen Insel produktiv arbeiten. Der Strand ist traumhaft, im Meer schwimmt man mit Meeresschildkröten und man hat nicht zu viel Ablenkung auf der Insel.

 

Felicia Hargarten
Feli ist die Co-Founderin der DNX und bloggt auf Travelicia über Reisen, digitales Nomadentum und das ortsunabhängige Leben.

Medellin (Kolumbien): ist die zweitgrößte Stadt Kolumbiens nach Bogotá. Die Lebensqualität ist hoch. Die Stadt ist sehr grün und die Einheimischen super freundlich. Hier herrscht ausserdem ein “Entrepreneurial Spirit”. Ein Co-Working Space ist z.B. das Espacio.

Ko Lanta (Thailand): ist ganz klar für Inselfans. Die Insel liegt inmitten der herrlichen thailändischen Inseln an der Westküste und ist noch nicht überfüllt. Es gibt hervorragendes Internet und insbesondere auch einige Schweden die länger bleiben und dort Arbeiten. Ko Lanta hat jetzt ausserdem mit dem Ko Hub den ersten Co-Working Space und grandiose Beaches & Sundowner.

Dumaguete (Philippinen): liegt zentral auf den Visayes Inseln der Philippinen. Die Stadt ist super süß und hat viele nette Cafés. Longterm Apartment-Optionen sind günstig und einfach zu bekommen. Die Gegend hat einen hohen Freizeitwert. Tauchen bei Apo Island oder ein Ausflug auf die Insel Siquijor sind spitze. Am besten holt man sich ein Datenpaket vom Mobilfunkanbieter Globe oder Smart. Eigentlich sagt man auch “Cebu City” ist ein Hotspot. Dumaguete ist aber um einiges netter.

 

Patrick Hundt
Patrick ist mehrfacher Autor und Blogger. Neben seinem Reiseblog 101Places hat er kürzlich den Blog Healthy Habits gestartet, auf dem sich alles um gesunde Gewohnheiten dreht.

Chiang Mai (Thailand): Die Stadt hat alles, was das Nomadenherz begehrt. Eine große Community, ordentliches Wifi, viele Cafés, günstige Lebenshaltungskosten und ganzjährig warm ist es auch noch.

Tallinn (Estland): Keine ganz typische Stadt für digitale Nomaden, aber mit flächendeckendem kostenlosen Wifi. Die Lebenshaltungskosten sind für europäische Verhältnisse gering. Ein weiteres Plus ist die Lage am Wasser. Somit ist Tallinn ein guter Aufenthaltsort für die Sommermonate.

Oaxaca (Mexiko) In der Stadt lässt es sich gut aushalten, sowohl für Touristen als auch für längere Aufenthalte. Es gibt einige Cafés, in denen man mit einem Laptop nicht alleine sitzt. Da die Stadt in 1.500 Metern Höhe liegt, wird es dort auch nie zu heiß.

 

Oliver Zwahlen
Oliver betreibt das Weltreiseforum für Backpacker und Flashpacker. Außerdem hat er viele Jahre in China gelebt, worüber er auf seinem Blog Sinograph berichtet.

Lissabon (Portugal): Das Leben ist in Portugal ausreichend günstig, die Internetverbindungen haben annehmliche Geschwindigkeiten und Lissabon ist ganz einfach eine der schönsten und vielseitigsten Städte Europas.

Taipei (Taiwan): In den meisten fernöstlichen Ländern ist entweder das Leben zu teuer oder das Internet zu langsam. Taiwan bildet eine löbliche Ausnahme. Ausserdem hat die Insel tolles Essen, freundliche Locals und selbst im Winter ein erträgliches Wetter.

Bangkok/Chiang Mai (Thailand): Ich bin selber zwar kein grosser Thailand-Fan, aber in kaum einem anderen Land der Welt tummeln sich jedes Jahr so viele digitale Nomaden. Damit ist Thailand ein idealer Ort für Networking.

 

Tobias Meyer
Tobias ist freiberuflich tätig und einen großen Teil des Jahres in Südostasien unterwegs, worüber er auf seinem Reiseblog Home is where your bag is berichtet.

Chiang Mai (Thailand): Die Stadt hat eine super Infrastruktur, unglaublich viele Essensmöglichkeiten, ist günstig in den Lebenshaltungskosten und hat eine großartige Community an digitalen Nomaden. Hier kannst du viele neue Leute kennenlernen, dich super vernetzen und findest viele Cafes und Co-Working Spaces, um zu arbeiten. Ein perfekter Standort.

Koh Phangan: Die Insel im Süden Thailands ist nicht gerade ein Hotspot für digitale Nomaden, aber ich habe 2014 dort knapp 5 Wochen verbracht. Ich hatte eine schöne, günstige Wohnung zur Miete für knapp 150 € inklusive aller Nebenkosten. Schnelles und immer funktionierendes Internet und zu guter Letzt den Strand direkt vor der Haustür. Arbeiten lässt es sich hier super, einzig die DN Community fehlt ein bisschen.

Bangkok: Thailands Hauptstadt hat alles, was du zum digitalen Arbeiten benötigst. Super Transportmöglichkeiten, tolles und günstiges Essen, trotz Großstadt noch relativ günstige Unterkunftsmöglichkeiten, Cafes, Co-Working Spaces, schnelles Internet und zwei Flughäfen von denen du jederzeit einen Flug innerhalb Südostasiens nehmen kannst. Viele digitale Nomaden machen einen Stopp in Bangkok und so kannst du hier auch wirklich viele Leute treffen und kennenlernen. Es ist einfach immer etwas los und die Stadt wird nie langweilig.

 

Eva
Eva bloggt zusammen mit Robert auf DeeperTravel, wo es vor allem um das bewusste und nachhaltige Reisen geht.

Panama City (Panama): Diese Stadt hat für alle Bedürfnisse etwas zu bieten! Tropisches Feeling bei Spaziergängen durch die nahen Parks, eine beeindruckende Skyline, imposante Kolonialbauten, der Kanal und gutes Nachtleben. Faszinierend ist vor allem der Kontrast zwischen Alt- und Neustadt.

Kapstadt (Südafrika): In diese Stadt muss man sich einfach verlieben! Es wird nie langweilig: Großstadtflair, schöne Strände, viel Natur und wunderbare Gärten um sich zu von den ausschweifenden Partynächten zu erholen.

Guangzhou (China): Natürlich ist China eine Herausforderung, auch für digitale NomadInnen – aber es lohnt sich dieser Herausforderung zu begegnen. Guangzhou bietet einen einfachen Einstieg, es gibt gemütliche Cafés, Bars und Straßen zum Flanieren und man kommt schnell und bequem zu den schönsten Stränden in SOA, wenn man eine Pause vom Großstadtleben braucht.

 

Ben Paul
Ben hat mit Anti-Uni einen fantastischen Blog gestartet, der Thema für eine ganze Generation ist.

Medellin (Kolumbien): Ich finde Medellin großartig. Einfach eine geile Stadt. Sehr coole Menschen, angenehmes Klima. (Und als Bonus: Die schönsten Frauen der Welt mit dem schönsten spanischen Akzent der Welt.)

Barcelona (Spanien): An zweiter Stelle kommt für mich gerade Barcelona. Da ist was los, die Spanier sind cool drauf und du hast Stadt und Meer kombiniert.

Taghazout (Marokko): Ich war 2014 den kompletten Januar in Marokko. Ein super schönes Land. in Taghazout findet man digitale Nomaden und Surfer. Weiter im Süden wird es etwas ruhiger und es gibt großartige Strände zum Surfen, Berge zum Wandern und generell viel zu entdecken. Marokko ist zudem sehr günstig – ich habe im Januar nur ca. 600 € ausgeben – inklusive Flüge.

 

Sebastian Canaves
Sebastian bloggt neuerdings auf Travel Work Live für digitale Nomaden und Freiheitsliebende. Außerdem zeigt er dir im Online Kurs Blog-Camp* zusammen mit Conni, wie du selbst einen erfolgreichen Blog startest.

Chiang Mai (Thailand): Die Stadt im Norden Thailands ist einfach ein Traum. Viele Digitale Nomaden, günstige Lebenshaltungskosten, viele Kaffees und gutes Internet. Das einzige was fehlt, ist das Meer!

Barcelona (Spanien): Mein idealer Ort für Digitale Nomaden in Europa. Gut gelegen an der spanischen Mittelmeerküste mit direktem Zugang zum Strand und tollen kleinen Orten in der Gegend, bietet Barcelona die perfekte Lage für einen längeren Aufenthalt für Digitale Nomaden. Lebenshaltungskosten sind recht hoch aber dafür kriegt man super leckeres Essen, lockere spanische Mentalität und günstigen Wein!

San Juan Del Sur (Nicaragua): Auch ein cooler Spot in Nicaragua, wo sich viele Amerikanische DNs rumtreiben und sich die Sonne auf den Kopf scheinen lassen. Die Internetsituation ist gar nicht so schlecht. Das größere Problem ist der Strom, welcher regelmässig abbricht, manchmal für Tage. Dafür kann man sich mit dem Surfen oder Yoga sehr gut ablenken. Außerdem sind die Preise auch sehr günstig. Wer es noch abgelegener haben möchte, schaut in Las Penitas vorbei, in der Nähe von Leon!

 

Dennis
Dennis schreibt auf seinem Weltreiseblog Lookin for Jonny regelmäßig über seine Reisen und gibt Tipps zu coolen Locations.

Thailand: verfügt über viele wunderschöne Inseln mit traumhaften Stränden und bezahlbaren Strandbungalows, die sich für einen längeren Aufenthalt eignen. Atemberaubende Kulisse, die vor allem Ruhe und Inspiration fürs Schreiben gibt. Als ich das letzte mal an einem einsamen Strand auf Koh Samui ein paar Blog Posts verfasst habe, hat sich neben mir im Nachbarbungalow für 4 Wochen ein Schriftsteller eingenistet, um sein neues Buch fertigzustellen.

Singapur & Hong Kong: Je nach Auftrag und Art des Jobs, vor allem wenn man eine bessere Infrastruktur und Hilfe von Dritten benötigt, eignen sich in Asien vor allem große Cities wie Singapur oder Hong Kong. Hier lassen sich zahlreiche Freelancer für alle möglichen Aufgaben auftreiben (Copywriting, Web & Graphic Design, etc.) und es besteht die Möglichkeit, sich persönlich zu treffen, was ich sehr hilfreich finde.

 

Johannes
Johannes ist wohl einer der erfahrensten digitalen Nomaden in der Runde. Sein Wissen gibt er auf WebWorkTravel weiter, wo du auch seinen genialen Destination Guide bekommst.

Kapstadt (Südafrika): Kapstadt ist nicht nur eine der schönsten Städte der Welt ist, sondern bietet im Gegensatz zu Rio, San Francisco oder Sydney relativ günstige Lebenshaltungskosten. Desweiteren bietet die Kapregion unendlich viele Freizeitangebote und im Sommer ist eigentlich immer was los. Auch die Zeitverschiebung beträgt maximal1 Stunde , was extrem hilfreich ist wenn man viele Kunden in der Heimat hat. Deswegen ist Kapstadt meiner Meinung nach einer der besten “Winter Escapes” für Europäische Digitale Nomaden und der Grund warum ich auch in wenigen Wochen wieder dorthin fliege. Kommst Du auch?

Tarifa (Spanien): das spanische “Byron Bay” der Kitesurfer hat derzeit kaum eine Nomadenszene, denke aber dass es absolutes Potential hat, denn auch hier lässt es sich super günstig in der langen Nebensaison leben (September – Juni). Es gibt ein paar schöne Wi-Fi Cafes, ein Coworking Hostel und (bald) auch einen Coworking Space. Ein weiterer Bonus ist, dass ein One Way Ticket nach Tarifa schon für unter 50 € (Flug mit Ryanair nach Malaga) zu haben ist.

Santa Teresa (Costa Rica): Dieses kleine Surferstädtchen fernab vom Massentourismus in Costa Rica hat mich besonders fasziniert und ich möchte unbedingt mal wieder vorbeischauen. Super Wi-Fi, tolle Wellen und viel Platz zum surfen lernen. Generell bin ich der Meinung, dass es noch viele andere super Orte für Digitale Nomaden in Costa Rica gibt. Es ist zwar etwas teuer als die Nachbarländer in Zentralamerika, dafür hat es aber die beste perfekte Infrastruktur zum Reisen und Arbeiten die ich auf meinen Reisen finden konnte: Kurze Distanzen, immer gutes Wi-Fi, tolle Gästehäuser und eine Menge zu Erleben!

 

Kilian Kempter
Kilian gibt auf Finds Besser Raus Insider-Tipps für Reisende, die mehr vom Land sehen wollen, und bietet verschiedene Einsteiger-Sprachkurse an.

Rishikesh (Indien): die Yogahauptstadt Nord-Indiens. Dort habe ich das Gefühl, dass der Energielevel richtig hoch ist. Bei mir hat das geile Ideen freigestellt und ich konnte sehr gut produzieren. Das Umfeld stimmt einfach. Der Ganges zum Baden, geniales Essen und viele Menschen, die gerne in tiefere Gespräche einsteigen.

Nong Khai (Thailand): der thailändische Durchreiseort an der Grenze zu Laos. Wer wie ich gerne viele Reisende anlabert und Kontakte knüpft, der ist hier gut aufgehoben. Die meisten Backpacker bleiben nur zwei Nächte, um dann nach Laos weiterzureisen. Es gibt dort eigentlich auch nur einen Skulpturenpark und ein sehr bekanntes Hostel mit einer genial schattigen Terrasse direkt am Fluss.

Budapest (Ungarn): mit pulsierender Kultur. Die Innenstadt ist überschaubar klein und es gibt eine richtig kreative junge Szene. Zudem ist es dort günstig, die Leute sind cool, das Essen ist mega und (schon wieder) ein Fluss rundet bei mir das Umfeld für ein gesunde „Arbeitswut“ ab.

 

Sabrina Ionvino
Sabrina bloggt auf JustOneWayTicket.com und verrät als Speaker auf der nächsten DNX, wie sie sich mit ihrem Blog den perfekten Lifestyle erfüllt hat.

Istanbul, Chiang Mai und Tokyo – Ich habe die letzten 6 Jahre fast ununterbrochen in Asien gelebt, daher kann ich gleich sagen was meine Favoriten waren. Alle 3 Orte bieten schnelles und zuverlässiges Internet und großartiges Essen an jeder Ecke, 24/7.

Ich liebe Großstädte aber auch das komplette Gegenteil wie auf einer Insel zu leben. Für mich persönlich ist ganz klar das Internet wichtig, da ich täglich damit arbeite. Ich brauche keine superschnelle Verbindung, allerdings ein paar Bilder hochladen sollte schon möglich sein. Günstige Lebenskosten und gutes Essen in unmittelbarer Umgebung sind definitiv von Vorteil. Ich möchte nicht auf Transport angewiesen sein wenn ich nur schnell was essen möchte.

Die letzten 6 Monate habe ich in Chiang Mai gelebt, letztendlich habe ich das Meer vermisst. Meine nächste vorübergehende Homebase wird definitiv in Strandnähe sein. Am liebsten würde ich auf den Philippinen leben, nur leider ist dort das Internet mit am langsamsten.

 

Sebastian Prestele
Sebastian ist mit seinem Blog Phuketastic der absolute Experte für Thailand und gibt auf SebastianPrestele.de Tipps für dein Ich-Business.

Phuket (Thailand): Als “sesshafter Nomade”, der die Ortsunabhängigkeit von zu Hause aus nutzt bin ich ja nicht sonderlich viel unterwegs und kann somit nicht viel zu anderen Orten beitragen. Persönlich finde ich aber meinen Wohnort Phuket einen sehr geeigneten Ort für einen längeren Aufenthalt. Zwar ist die digitale Nomadenszene relativ überschaubar, aber es gibt mittlerweile auch hier einen Coworking Space in Phuket Town.

Dort gibt es günstige Unterkünfte, lokales Leben und eine kleine Künstlerszene mit vielen kleinen Cafes und Kneipen. Phuket ist vielseitig, mit ruhigen Stränden und viel Natur im Norden, Nachtleben und Party im Süden und lokalem Leben rund um Phuket Town. Außerdem sind viele kleinere Inseln und Nationalparks in weniger als 2-3 Stunden erreichbar und mit dem internationalen Flughafen und Air Asia ist man in kurzer Zeit in den wichtigsten Metropolen Asiens.

 

Florian Blüm
Florian schreibt auf Flocutus über die “günstige Route”. Neben Infos zum Thema Budget Reisen gibt es bei Florian immer großartige Panorama-Bilder und Insider-Tipps.

Bangkok: ist exotisch genug, aber immer noch sehr westlich geprägt. Bangkok ist eine Metropole, in der es für fast jeden etwas gibt. Bangkok ist Flug Hub sowohl in Südostasien als auch interkontinental nach Europa, Australien und USA.

Kathmandu: ist gediegener als indische Metropolen, aber immer noch sehr exotisch und faszinierend. Von Kathmandu aus ist die Natur des Kathmandu-Tals sehr nahe und man kann Bergwanderungen im Himalaya machen, teils sogar als Kurztrip.

La Paz: ist sehr günstig im Andenhochland gelegen, auf halbem Weg zwischen Yungas-Dschungel und Titicaca See und lädt so zu vielen abwechslungsreichen Tages- und Mehrtagesausflügen ein. La Paz ist eine der vom Westen am wenigsten geprägten Städte Lateinamerikas, mit vielen faszinierenden Gebräuchen.

 

Samuel
Samuel ist seit geraume Zeit als digitaler Nomade in Südamerika unterwegs, worüber er auf Vaguss.com berichtet.

Als Digitaler Nomade und Südamerika-Liebhaber werde ich mit meinen Empfehlungen auf dem Kontinent bleiben. Meine absoluten Favoriten sind:

Independencia (Paraguay): weil die Menschen sehr tranquillo sind (also das Gegenteil von uns Deutschen, hier stirbt keiner an Stress) und man Top Vorraussetzungen für ein Leben als digitaler Nomade hat.

Ubatuba (Brasilien): weil es dort die schönsten Surfstrände gibt. Mein absoluter Lieblingsstrand: ITAMABUCU.

Buenos Aires (Argentinien): weil man dort das beste Fleisch essen kann und wer gern tanzt, wird hier Tango Argentino lernen.

 

Verena & Patrick
Verena und Patrick haben vor vier Jahren ihre Berliner Wohnungen aufgegeben, um in einem LKW nach Südafrika zu fahren. Über ihre Abenteuer als “digitale Hanomaden” schreiben Sie auf dem Blog Runterwegs.

Cape Maclear (Malawi): Ein kleiner, typisch afrikanischer Ort am Lake Malawi mit einer guten Auswahl an verschiedenen Lodges. Für Malawi eher ungewöhnlich bietet er eine sehr zuverlässige Stromversorgung und gute, sowie relativ schnelle Internetzugänge über W-Lan. Auch wenn wir dort überfallen wurden, können wir Cape Maclear, dennoch empfehlen, solange man dort nicht campt. (Malawi ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern relativ sicher.)

Dar es Salaam (Tansania): In der ostafrikanischen Großstadt mit vielen schönen Stränden in unmittelbarer Stadtnähe, bekommt man günstige und unlimitierte mobile Internetzugänge. Aber Achtung, in Dar Es Salaam fällt mehrmals täglich der Strom aus. Nutze unbedingt eine Schutz gegen Über- und Unterspannung, da die überall vorhandenen Generatoren starke Spannungsschwankungen verursachen.

Kapstadt (Südafrika): Die südafrikanische Stadt ist besonders bei jungen Kreativen aus der ganzen Welt beliebt und hat teilweise ein ähnliches Flair wie Berlin, nur mit schönerem Wetter, tollen Stränden und inspirierendem Blick auf den Tafelberg.

 

 

Wow, das waren definitiv ein paar super Tipps. Viele dieser Orte kann ich mir selbst sehr gut für einen längeren Aufenthalt vorstellen. Vielen Dank an unsere digitale Nomaden. Damit hast du doch schon mal ein paar gute Alternativen zum kalten deutschen Winter, oder?

In der folgenden Karte siehst du noch einmal alle Orte im Überblick. Über den kleinen Menü-Button oben links kannst du die Karte übrigens noch ein wenig übersichtlicher gestalten.

 

 

 

 

Kriterien für einen guten Ort aus Nomadensicht

Bevor du dich entscheidest, irgendwo für mehrere Wochen oder sogar Monate deine Zelte aufzuschlagen, solltest du dir gut überlegen, was du von diesem Ort erwartest. Wenn du deinen Laptop dabei hast, willst du sicher nicht nur relaxen, sondern brauchst auch eine produktive Arbeitsumgebung.

Um vor Ort vernünftig arbeiten zu können, benötigt es eine gewisse Infrastruktur. Dazu gehören Coworking Spaces oder Cafés mit zuverlässigem Internet als Plätze zum Arbeiten genauso wie ein einfacher Transport und günstige Apartments.

Neben guten Arbeitsbedingungen sind natürlich auch das Freizeitangebot, die Nähe zu Strand und Natur sowie das Wetter entscheidend für unser Gemüt. Je wohler wir uns an einem Ort fühlen, desto motivierter gehen wir unsere Projekte an. So ist es jedenfalls bei mir.

Ein letzter wichtiger Punkt für das richtige Work-Mindset ist eine Community von Gleichgesinnten vor Ort. Gemeinsam mit anderen digitalen Nomaden zu arbeiten, motiviert und inspiriert ungemein. Wenn die Community fehlt, dann fehlt der Austausch untereinander und es bleibt die Einsamkeit.

Um diese (meine) Kriterien für einen guten Nomaden-Hotspot zu objektivieren, habe ich unsere erfahrenen digitalen Nomaden gefragt, welche Punkte für sie bei der Auswahl einer Location entscheidend sind. In der folgenden Grafik siehst du die Antworten:

Ich kann mich hier der Mehrheit nur anschließen. Neben gutem Essen, Sonnenschein, ausreichendem Freizeitangebot und einer offenen Kultur sind vor allem zuverlässiges Internet und eine Community von Gleichgesinnten wichtig.

Genau an diesen Kriterien orientiert sich der Location-Guide für digitale Nomaden. Wir schauen uns an, welche Städte und Länder bei den einzelnen Kriterien am besten abschneiden, bevor wir am Ende basierend darauf die Top 25 Hotspots küren.

Du solltest für dich selbst entscheiden, wo deine Prioritäten bei der Ortswahl liegen. Ist dir schnelles Internet wichtiger als die Nähe zum Strand? Willst du lieber so günstig wie möglich leben und kann auf die Community verzichten? Suche dir aus den folgenden Vergleichen deine perfekte Location für die nächste Workation heraus.

 

 

 

Kosten

Ganz klar einer der wichtigsten Punkte für uns als ortsunabhängige Webworker. Unser Einkommen ist nicht abhängig von unserem Aufenthaltsort, unsere Ausgaben aber schon. Das bedeutet, dass wir mehr am Monatsende übrig haben, wenn wir bei gleichbleibendem Einkommen weniger ausgeben.

Das Prinzip, das auch als Geo-Arbitrage bekannt ist, ist eines der ganz großen Vorteile für digitale Nomaden. An welchen Orten du auch mit wenig ortsunabhängig verdientem Einkommen lange gut leben kannst, siehst du beispielsweise anhand des Consumer Price Index. Diese Zahl ist ein relativer Indikator für Preise von Konsumgütern und Mieten in einem Land.

Consumer Price Index 2015

Der Cosumer Price Index bezieht sich auf die Lebenshaltungskosten in New York (ein CPI von 80 bedeutet, dass es in diesem Land im Durchschnitt 20% günstiger ist als in New York). Die Daten stammen von der nutzerbasierten Plattform Numbeo, wo hunderttausende Preisangaben ständig aktualisiert werden.

 

Natürlich unterscheiden sich die Lebenshaltungskosten zwischen verschiedenen Orten in einem Land teilweise drastisch. Ich denke da beispielsweise an einen Vergleich zwischen München und Berlin oder Chiang Mai und Bangkok.

Genau deshalb bekommst du in der folgenden Tabelle einen Vergleich der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in 100 Städten weltweit. Neben den Indizes und Durchschnittspreisen für verschiedene Güter des täglichen Lebens siehst du darin auch den Cost of Living Index von Expatistan, der sich aus aktuellen Preisangaben von Expats aus den jeweiligen Städten zusammensetzt.

Besonders günstig sind die Lebenshaltungskosten in Städten auf dem indischen Subkontinent, in Nordafrika, Südostasien und Lateinamerika. Einige Favoriten von digitalen Nomaden wie Chiang Mai, Medellin, Cebu und Ho Chi Minh City finden sich ganz oben in der Liste, was beweist, dass die Kosten eines der Hauptkriterien für die Ortswahl sind.

 

Lebenshaltungskosten in 100 Städten weltweit

Der Cost of Living Index von Expatistan basiert auf Nutzerangaben von Expats aus den jeweiligen Städten. Als Referenzstadt gilt Prag mit einem Wert von 100. Der CPI (Consumer Price Index) und die Durchschnittspreise für die verschiedenen Konsumgüter stammen aus der ebenfalls nutzerbasierten Datenbank von Numbeo und gelten für das Jahr 2015.

 

 

 

Community

Mindestens genau so wichtig wie die Kosten sind die richtigen Menschen um einen herum. Der Spirit an einem Ort kann super motivierend sein oder eben auch dafür sorgen, dass die Produktivität in den Keller sinkt.

Eine ausreichend große Community mit anderen digitalen Nomaden ist nicht nur wichtig, um in das richtige Mindset zu kommen, sondern vor allem um von dem Austausch mit Gleichgesinnten zu profitieren. Wie viele Menschen in deinem heimischen Bekanntenkreis verstehen schon, was du machst?

Das große Problem ist, dass es für uns digitale Nomaden bisher keinen zentralen Anlaufpunkt gibt. Auf interaktiven Karten wie die von Where my Nomads at, Nomad Project, Find a Nomad oder auch bei My Wireless Life kann man zwar sehen, wo sich ein paar Leute aufhalten, jedoch fehlt es hier an der Masse.

Genauso findet man auch auf Meetup.com oder Start up Travels sowohl Veranstaltungen für Entrepreneure als auch einfach interessante Menschen, jedoch lässt sich daraus nur schwer schließen, wie groß die Community an einem Ort ist.

Die Kennzahl mit der größten Aussagekraft kommt von der Nomad List. Weit über 1.500 digitale Nomaden sind in der dazugehörigen Community angemeldet und haben ihren aktuellen Standort angegeben. Somit können wir zumindest ansatzweise sehen, welche Orte zu Beginn 2015 populär waren.

 

Anzahl von digitalen Nomaden in verschiedenen Städten

Die Daten stammen aus der Nomad List und zeigen, wie viele andere digitale Nomaden, die in der Nomads Community angemeldet sind, Anfang Januar 2015 in den jeweiligen Hotspots waren. Diese Zahlen sind jedoch nur bedingt aussagekräftig.

 

Die Zahlen aus der Karte bestätigen auch das Gefühl, welches ich bekomme, wenn ich mit Freunden spreche und mir die Aufenthaltsorte von Mitgliedern in unserer Facebook Gruppe für digitale Nomaden und auf My Wireless Life ansehe.

Ganz vorne dabei sind für Deutsche in den Wintermonaten Lateinamerika und Südostasien, insbesondere Chiang Mai und Bangkok in Thailand, Medellin in Kolumbien, Ho Chi Minh City in Vietnam und Buenos Aires in Argentinien.

 

 

Internet

In meiner kleinen Umfrage war der Faktor “zuverlässiges und schnelles Internet” bei 16 von 18 Befragten ein wichtiges Kriterium für die Ortswahl. Macht natürlich Sinn da der digitale Nomade ohne Internet nur ein analoger Nomade wäre.

Wenn du selbst schon mit Laptop und Smartphone durch die Welt gereist und von unterwegs aus gearbeitet hast, dann weißt du wie frustrierend eine schlechte Internetverbindung und ständige Stromausfälle sein können.

Nach dem Net Index von Ookla (mittlerweile eingestellt) lag die weltweite durchschnittliche Downloadrate im Januar 2015 bei 21,9 Mbit/s (Uploadrate 9,8 Mbit/s). Eine gute Datenbank für den aktuellen Internet Speed in allen Ecken der Welt bietet Akamai.

Das mit Abstand schnellste Internet im Januar 2015 gibt es in den asiatischen Metropolen Singapur (105 Mbit/s Downloadrate) und Hong Kong (96,8 Mbit/s). Von den beliebten Hotspots für digitale Nomaden haben es nur Thailand (20,1 Mbit/s) und Vietnam (17,54 Mbit/s) unter die Top 50 geschafft.

Auf den letzten Plätzen finden sich die Philippinen, Indien, Argentinien und Südafrika wieder. Generell haben besonders lateinamerikanische Staaten noch viel Nachholbedarf bezüglich schneller Internetverbindungen.

In diesen Ländern kann eine SIM-Karte mit Datenflat eine gute Alternative sein, auch wenn das mobile Internet noch nicht ganz die Geschwindigkeit einer Broadband Leitung erreicht (globaler Durchschnitt ist etwa halb so schnell). Wie du überall auf der Welt online bist, siehst du in diesem Artikel.

 

Internet Download Speed im Januar 2015 (in Mbit/s)

Die Daten zum Internet Speed sind vom Januar 2015 und stammen aus dem Net Index von Ookla, der aus täglich rund 5 Millionen Speedtests durch Nutzer Daten gewinnt und aufbereitet.

 

 

 

Wetter

Was braucht ein digitaler Nomade neben einer guten Internetverbindung zum glücklich sein? Na klar, Sonnenschein, am besten das ganze Jahr über. Genau aus diesem Grund wandern viele Nomaden über den Winter in wärmere Gefilde aus.

In der Regel gilt natürlich, dass die Temperaturen umso wärmer werden, umso näher du dich in Richtung Äquator bewegst. Die Durchschnittstemperaturen betragen in Äquatornähe zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Für etwas Abkühlung sorgen höher gelegene Orte wie La Paz und Cusco oder Städte, die eine frische Meeresbrise abbekommen.

Kein Wunder also, dass die Favoriten der digitalen Nomaden fast ausnahmslos innerhalb von 15 Breitengraden um den Äquator herum liegen. An diesen Orten musst du dir also neben einer gut funktionierenden Klimaanlage nur noch Sorgen um die Regenzeiten machen.

Durchschnittlicher Niederschlag in mm pro Jahr

Diese Karte zeigt die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge (in mm) für ausgewählte Länder zwischen 2010 und 2014. Die Daten stammen aus den Archiven der Weltbank.

 

Wie du unschwer erkennen kannst, haben die tropischen Länder nicht nur die höchsten Temperaturen, sondern auch die größten Niederschlagsmengen. 90% des Regens fällt in den jeweiligen Regenzeiten, die mitunter bis zu fünf Monate andauern können.

Es macht also Sinn, sich vor der Abreise über die Regensaison zu informieren, die sich von Land zu Land verschieben. Betroffene Regionen sind vor allem Südostasien, der Norden von Australien, Zentralamerika und Teile Zentralafrikas.

Ganz pauschal kannst du davon ausgehen, dass die Hauptregenzeiten in Vietnam, Thailand, den Philippinen und Zentralamerika von Juni bis Oktober und in Zentralafrika, Brasilien, Peru, Malaysia, Indonesien von November bis April andauern. Je nach Region gibt es jedoch Unterschiede. Eine gute Übersicht dazu gibt es auf dieser Seite.

 

 

 

Happiness und Lebensqualität

Mindestens ebenso wichtig für das Gemüt wie das Wetter sind fröhliche Menschen um einen herum. Wie glücklich Menschen in einem Land sind, hängt vor allem von der gebotenen Lebensqualität und dem Wohlbefinden ab.

Ich kann für mich selbst ganz klar sagen, dass die Einstellung der Menschen, die mich umgeben, einen großen Einfluss auf meine Arbeitsmoral und mein generelle Stimmung haben. Um verschiedene Länder nach diesen Faktoren zu vergleichen, schauen wir uns zwei Indizes an.

Der Happy Planet Index (HPI) untersucht keine ökonomischen Größen, sondern vergleicht Länder auf einer Skala zwischen 0 und 100 basierend auf der Lebenserwartung und dem Wohlbefinden der Bevölkerung. Außerdem geht der ökologische Fußabdruck des Landes mit in den Index ein.

Happy Planet Index

Der HPI (Happy Planet Index) berücksichtigt die Lebenserwartung (Daten von UNDP), das Wohlbefinden der Bevölkerung (Befragung auf einer Skala von 0-10) und den ökologischen Fußabdruck eines Landes (Daten von WWF).

 

Ein weiterer guter Indikator für die Lebensqualität in einem Land ist der Life Quality Index. Dieser berücksichtigt verschiedene Faktoren, die sich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der Bevölkerung auswirken.

Anders als bei dem Happy Planet Index spielen hier besser messbare Faktoren wie die Luftqualität, medizinische Versorgung und Sicherheit eine Rolle. Deshalb gibt es zwischen beiden Indizes Unterschiede, die beweisen, dass eine hohe Lebensqualität alleine (wie z.B. in Australien, Europa und Nordamerika) nicht glücklich macht.

Life Quality Index

Einbezogen in den Life Quality Index werden die Faktoren Sicherheit, medizinische Versorgung, Lebenshaltungskosten, Luftqualität und die Verkehrssituation.

 

 

 

Sprache und Kultur

Ein wichtiger Bestandteil jeder Kultur ist die Sprache. Im Bestfall solltest du dir die Zeit nehmen, um zumindest ein paar Brocken der Sprache vor Ort zu lernen. Nicht nur um dich vor Ort zu verständigen, sondern um lokale Gegebenheiten zu verstehen und tiefer in die Kultur einzutauchen.

Außerdem hält das Lernen einer neuen Sprache den Geist fit und sorgt für Anerkennung (und bessere Preise) bei Einheimischen. Wenn du nur auf Durchreise bist oder dir Zeit und Motivation zum Lernen der Sprache fehlen, dann macht es Sinn, vorher die Englischkenntnisse im Zielland als Kriterium zu betrachten.

Ein guter Indikator dafür ist der EF English Proficiency Index von Education First. Das Unternehmen sammelt Daten aus kostenlosen Online-Tests für verschiedene Länder und bewertet diese in einer Rangfolge.

Da umstritten ist, wie repräsentativ der Index von EF ist, bedient sich die folgende Karte den Daten der weltweiten Wikipedia Community, die diese für die einzelnen Ländern aus verschiedenen Quellen gesammelt haben.

In der Karte siehst du, dass du dich in vielen asiatischen Ländern ganz gut mit Englisch durchschlagen kannst. Problematisch wird es immer dann, wenn du abseits der großen Städte und Hotspots für digitale Nomaden unterwegs bist. In Zentral- und Südamerika bist du gut bedient, wenn du zumindest ein paar Brocken Spanisch sprichst.

 

Anteil der englischsprachigen Bevölkerung in Prozent

Diese Karte zeigt den Anteil der englischsprachigen Bevölkerung in den jeweiligen Ländern. Die Daten stammen aus verschiedenen Quellen und wurden auf Wikipedia zusammengetragen.

 

Neben den sprachlichen Barrieren können auch die kulturellen Unterschiede sehr gewöhnungsbedürftig sein. Es gibt Kulturen die offener gegenüber ausländischen Besuchern sind und eben solche, bei denen sich die Begeisterung in Grenzen hält.

Warst du schon mal in einem Land, in dem du dich überhaupt nicht willkommen gefühlt hast? Für mich ist es bisher eher die Ausnahme gewesen aber es kam schon vor. In diesen Ländern kann ich mir nicht vorstellen, für längere Zeit ein Bestandteil der Kultur vor Ort zu sein.

In Umfragen des World Economic Forum aus 2012 wurde die Einstellung von Einheimischen auf einer Skala von 1 (nicht gastfreundlich) bis 7 (sehr gastfreundlich) gemessen. Natürlich ist dieser Index mit Vorsicht zu genießen, da Gastfreundschaft sehr subjektiv empfunden werden kann. Generell gilt, dass du immer dann gut aufgenommen wirst, wenn du selbst offen und freundlich bist.

 

Gastfreundschaft gegenüber Ausländern

Dieser Index stammt aus dem Travel and Tourism Competitiveness Report vom World Economic Forum und untersucht die Gastfreundschaft der Bevölkerung eines Landes gegenüber ausländischen Besuchern. Die erhobenen Daten stammen aus Umfragen und lokalen Quellen.

 

 

 

Infrastruktur

Zur Infrastruktur gehören unter anderem Freizeitangebote, Transport, Restaurants sowie die Verfügbarkeit von Apartments und Arbeitsplätzen. Im Grunde alles, was das Leben vor Ort angenehm oder eben auch stressig machen kann.

Deinen Arbeitsplatz vor Ort findest du entweder in einem Coworking Space oder einem Café mit gutem Wifi. Großartige Ressourcen zum Finden dieser Plätze sind Sharedesk für Coworking Spaces und generell für Wifi Spots die App Wifi Finder.

Ein vorübergehendes Apartment suchst du am besten über AirBNB. Wenn du länger als einen Monat bleibst, dann solltest du dich in entsprechenden Facebook Gruppen umschauen oder lokale Listings für Wohnungen durchsuchen (z.B. Gumtree).

Meiner Meinung nach ein sehr guter Indikator für die Infrastruktur eines Landes ist die Verkehrssituation. Anhand dessen lässt sich nicht nur gut ableiten, wie einfach du dich fortbewegen kannst, sondern auch mit welcher Frustrationsgrenze du dich vor Ort konfrontiert sehen wirst.

In der folgenden Karte wird der Traffic Index abgebildet, der die Effizienz des Verkehrssystems eines Landes misst. Überwiegend rote Farben in Südostasien und Lateinamerika bedeuten, dass das Verkehrssystem in diesen Regionen schneller zu Frustrationen führt. Darüber solltest du dir bewusst sein, dich aber auch nicht zu stark davon beeinflussen lassen.

 

Traffic Index 2015 (Effizienz des Transports)

Der Traffic Index von Numbeo ist ein Messwert, der auf der Effizienz des Verkehrs basiert. Einbezogen in diesen Index werden Wartezeiten im Verkehr, C02 Konsum und die generelle Effizienz des Verkehrssystems.

 

 

 

Sicherheit

Eines der wichtigsten Kriterien für das persönliche Wohlbefinden an einem Ort ist die Sicherheit. Eine sichere Umgebung zu haben, ist zum einen wichtig für dieü eigene Gesundheit und natürlich auch für unsere technische Ausrüstung.

Ein guter Indikator für die Sicherheit in einem Land ist der Crime Index. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl zwischen 0 und 100, die Korruption, Gewalt, Raubüberfälle und Diebstähle betrachtet. Alle Länder mit einem Index über 50 sind als bedenklich eingestuft.

So gut Vorsorge manchmal auch ist, lasse dich bitte nicht von diesen Statistiken verrückt machen, sondern setze einfach einen guten Mix aus Vorsicht und gesundem Menschenverstand ein, um vor Ort sicher zu sein.

 

Crime Index 2015

Der Crime Index basiert auf der Anzahl der Raubüberfälle, Einbrüche, Diebstähle, Drogendelikte, Korruptionsvorfälle, Gewaltverbrechen und Diskrimination in einem Land.

 

 

Top 25 Hotspots

Du hast dich also bis zu dieser Stelle vorgekämpft und jetzt hoffentlich eine gute Idee davon, welche Länder und Orte deinen Anforderungen entsprechen. Aus den Ländervergleichen, Tipps von anderen digitalen Nomaden und meinen eigenen Favoriten habe ich für dich zum Abschluss die Top 25 Hotspots erstellt, die sich ideal für eine längere Workation eignen.
 

Wireless Life Guide

Bist du (angehender) digitaler Nomade?

Dann ist der Wireless Life Guide genau das Richtige für dich. Neben weiteren Tipps für die besten Locations geht es darin um den Aufbau deines Online Business und die Bewältigung bürokratischer Hürden auf dem Weg dorthin. Wenn dieser Beitrag für dich interessant ist, dann solltest du dir das Handbuch für digitale Nomaden unbedingt anschauen.

Zum Wireless Life Guide

 
Zu jedem einzelnen Ort gibt es ein paar interessante Fakten, die dir bei der Entscheidung und Orientierung helfen sollen. Die Daten zum Internet Speed stammen aus der Datenbank von Net Index vom Januar 2015. Die Kosten für eine 1-Raum Wohnung im Zentrum und eine günstige Mahlzeit im Restaurant sind von Numbeo. Die Klimaangaben zur Durchschnittstemperatur und dem jährlichen Niederschlag von Wikipedia und die Angaben zu Regenzeiten von dieser Seite.

Für weitere Informationen zu diesen und anderen Orten kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dir den Destination Guide von WebWorkTravel herunterzuladen. Darin findest du über 60 Locations für ortsunabhängige Webworker. Außerdem findest du Coworking Spaces und Unterkünfte vor Ort gut über die Nomad List, AirBNB und ShareDesk.net.

 

 

 

Bali, Indonesien

Vor einigen Jahren war Bali noch der Insider für Surfer und Backpacker aus aller Welt. Mittlerweile ist der Mainstream auf der Insel angekommen und Bali hat einiges von seinem ursprünglichen Reiz eingebüßt.
Für digitale Nomaden ist es dennoch ein großartiger Ort, um Gleichgesinnte zu treffen, günstig zu leben und allerhand Freizeitangebote zu genießen. Auch die Coworking-Szene wächst unaufhörlich und das Internet scheint besser zu werden. Wer es etwas ruhiger mag, der kann mit der Fähre nach Gili Trawangan oder Nusa Lembongan.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $239,69
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,31
Durchschnittstemperatur: 27 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1732 mm
Regenzeit: Oktober – April
Internet Speed (Downloadrate): 3,18 Mbit/s
Option für SIM Karte: Telkomsel, Simpati
Coworking Spaces: Hubud, Project Getaway , Startup Getaway, LineupHub, The Sanur Space, Wave Bali, Salty Volt
Bali

Reisterasse bei Ubud (Wikimedia: chensiyuan)

 

 

Bangkok, Thailand

Bangkok hat wirklich alles was das Nomadenherz begehrt. Es gibt massenweise günstige Unterkünfte, Cafés, Coworking Spaces und immer genügend andere digitale Nomaden vor Ort. Langweilig wird es in und um Bangkok ganz bestimmt nicht. Das einzige was fehlt, ist ein Strand vor der Haustür.
Wer lange Zeit in Südostasien bleiben will und das ganze Jahr über Temperaturen von 30 Grad haben möchte, für den ist Bangkok eine perfekte Homebase, von der aus andere Hotspots schnell erreicht werden können.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $509,18
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,29
Durchschnittstemperatur: 29,3 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1648 mm
Regenzeit: Juli – Oktober
Internet Speed (Downloadrate): 19,77 Mbit/s
Option für SIM Karte: TrueMove
Coworking Spaces: Hubba, Pah Space, The Third Place, Launchpad, The Hive, 63 Bangkok
Bangkok

Bangkok bei Nacht (Wikimedia Commons: Benh Lieu Song)

 

 

Barcelona, Spanien

Eine der wenigen europäischen Städte, die für digitale Nomaden interessant sind. Die Kosten halten sich für westeuropäische Verhältnisse in Grenzen und zur Infrastruktur und dem Freizeitangebot in Barcelona muss wohl nicht viel gesagt werden.
Die Flüge aus Deutschland sind günstig, womit die zweitgrößte Stadt Spaniens zu einer guten Alternative für die kalten Wintermonate wird.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $672,15
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $10
Durchschnittstemperatur: 16,5 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 530 mm
Internet Speed (Downloadrate): 26,84 Mbit/s
Option für SIM Karte: Yoigo
Coworking Spaces: betahaus
Barcelona

Plaça Reial in Barcelona ( Wikimedia: Josep Renalias)

 

 

Berlin, Deutschland

Besonders in den Sommermonaten wird unsere Hauptstadt zu einer Hochburg für digitale Nomaden, Künstler und andere Kreative. Die blühende Startup-Szene wirkt ansteckend und die vielen Coworking Spaces bieten genügend Optionen zum Arbeiten und Netzwerken.
Ein weiterer Pluspunkt für Berlin sind die günstigen Preise für Wohnungen und Aktivitäten, besonders in den Bezirken im Südosten (Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln).
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $609,05
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $6,50
Durchschnittstemperatur: 9,73 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 570 mm
Internet Speed (Downloadrate): 27 Mbit/s
Option für SIM Karte: Congstar, Simyo
Coworking Spaces: betahaus, Creative Loft, St. Oberholz, Mobilesuit, Tanterenate
Berlin

Blick vom Berliner Dom ( Wikimedia Commons: Bleppo)

 

 

Bocas del Toro, Panama

Das nahe der Grenze zu Costa Rica gelegene Bocas auf der Isla Colón ist eine beliebte Touristendestination in Panama. Anstelle von Resorts gibt es in dem kleinen Dorf einfache Unterkünfte für längere Aufenthalte.
Alle Cafés und Coworking Spaces in Bocas sind per Fuß zu erreichen. Am Abend gibt es genügend Partys und für Ausflüge geht es zum Tauchen oder in den umliegenden Regenwald.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $899,99 (Panama)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $4,19 (Panama)
Durchschnittstemperatur: 26 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 3458 mm
Internet Speed (Downloadrate): 8,01 Mbit/s
Option für SIM Karte: Movistar
Coworking Spaces: Ultimo Refugio, Greenhouse Café, Cocovico
Bocas del Toro

Bocas del Toro aus der Luft ( Wikimedia Commons: Panapro)

 

 

Boracay, Philippinen

Boracay ist ein absolutes Paradies mit Traumstränden und einem vibrierenden Nachtleben. Neben den Partygästen kommen aber auch immer mehr digitale Nomaden auf die Insel, um in entspannter Atmosphäre ein paar Wochen zu arbeiten.
Es gibt günstige Apartments und nette Cafés aber wie überall in den Philippinen ist das Internet recht langsam. Für ein paar Wochen abseits der großen Metropolen ist Boracay dennoch absolut empfehlenswert.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $204,71 (Philippinen)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $2,23 (Philippinen)
Durchschnittstemperatur: 26,8 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1629 mm
Regenzeit: Juni – Oktober
Internet Speed (Downloadrate): 3,7 Mbit/s (Philippinen)
Option für SIM Karte: Smart
Coworking Spaces: Lemon Café, Mama’s Café
Sandstrand von Boracay

Sandstrand von Boracay

 

 

Buenos Aires, Argentinien

Die Metropole im Osten von Argentinien hat mehr zu bieten als 16-spurige Straßen und saftige Steaks. Beliebt ist Buenos Aires wegen der relativ geringen Kosten für eine Stadt dieser Größe.
Neben vielen digitalen Nomaden, die hier überwintern und sich im Stadtteil Palermo versammeln, findest du in Buenos Aires vor allem Tangotänzer und gemütliche Cafés.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $428,60
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $9,76
Durchschnittstemperatur: 17,72 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1214 mm
Internet Speed (Downloadrate): 9,24 Mbit/s
Option für SIM Karte: Claro
Coworking Spaces: Urban Station, Cespedes, Workstation BA, Area Tres, Urban Station, Areatres
Buenos Aires

Downtown von Buenos Aires Panorama ( Wikimedia Commons: Luis Argerich)

 

 

Chiang Mai, Thailand

Die Stadt im Norden Thailands kann wohl ohne Übertreibung als die Metropole für digitale Nomaden bezeichnet werden. Vor allem in der Trockenzeit ab November, wenn es in Deutschland kalt wird, triffst du hier auf viele bekannte Blogger und Online Unternehmer.
Chiang Mai hat etliche Coworking Spaces, Cafés, günstige Apartments, Natur, perfekte Temperaturen und leckeres Essen. Nur eines fehlt und das ist der Strand.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $226,28
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $0,98
Durchschnittstemperatur: 26 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1130 mm
Regenzeit: Juli – Oktober
Internet Speed (Downloadrate): 14,31 Mbit/s
Option für SIM Karte: TrueMove
Coworking Spaces: PunSpace, Coffee Monster, Mana Space, Coffee Villa, Mont Blanc, CAMP, Guru Box
Chiang Mai

Phra-Singh Temple in Chiang Mai ( Wikimedia Commons: Panupong Roopyai)

 

 

Cusco, Peru

Die alte Kolonialstadt Cusco in Peru ist nicht nur der Ausgangspunkt für Besuche des Machu Pichu, sondern auch eine günstige Option für eine längere Workation.
Da Cusco auf 3.400 m Höhe gelegen ist, solltest du dir vorher überlegen, ob du mit der dünnen Luft zurecht kommst. Wenn das kein Problem ist, dann kannst du hier einen abwechslungsreichen Aufenthalt haben und in einem der vielen Cafés arbeiten.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $424,84 (Peru)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $2,24 (Peru)
Durchschnittstemperatur: 12 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 707 mm
Regenzeit: Januar – April
Internet Speed (Downloadrate): 6,29 Mbit/s
Option für SIM Karte: Telefonica
Coworking Spaces: The Tea Rooms, Cintaro
Cuzco

Plaza de Armas in Cuzco bei Nacht (Wikimedia Commons: Martin St-Amant )

 

 

Ho Chi Minh City, Vietnam

HCMC (oder Saigon) ist die wohl am weitesten entwickelte Stadt in Vietnam. Die Einheimischen sind sehr offen und sprechen in der Regel gutes Englisch. Außerdem gibt es eine stark anwachsende Szene von Kreativen und Entrepreneuren.
An günstigen Unterkünften und Coworking Spaces mangelt es hier definitiv nicht. Auch nach Freizeitaktivitäten musst du nicht lange suchen.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $340,58
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $2,29
Durchschnittstemperatur: 28 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1931 mm
Regenzeit: Juni – August
Internet Speed (Downloadrate): 18,18 Mbit/s
Option für SIM Karte: MobiFone, Viettel
Coworking Spaces: Work Saigon, Saigon CoWorking, M2C Café, La Habana
Ho Chi Minh City

Verkehr in Ho Chi Minh City

 

 

Hoi An, Vietnam

Das Weltkulturerbe Hoi An liegt genau in der Mitte zwischen Hanoi und Ho Chi Minh City. Das Leben in der alten Stadt ist langsam und man bekommt einen Eindruck von dem ursprünglichen Vietnam. Außerdem hat Hoi An einen passablen Strand und ein gutes Nachtleben.
Es gibt einige Coworking Spaces und vermehrt digitale Nomaden, die sich für längere Zeit hier niederlassen. Probleme könnten das langsame Internet und die eher schlechten Englischkenntnisse der Einheimischen bereiten.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $303,77 (Vietnam)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,96 (Vietnam)
Durchschnittstemperatur: 25,9 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1982 mm
Regenzeit: Juni – August
Internet Speed (Downloadrate): 7,77 Mbit/s
Option für SIM Karte: MobiFone, Viettel
Hoi An

Thu Bon River bei Hoi An ( Wikimedia Commons: Dennis Jarvis)

 

 

Kapstadt, Südafrika

Cape Town ist der perfekte Mix aus afrikanischer Kultur und europäischem Einfluss. Das Freizeitangebot ist riesig und auch bezahlbare Apartments und Coworking Spaces sind sind zur Genüge vorhanden.
Kapstadt hat den Ruf, eine hohe Kriminalität zu haben, weshalb du dich hier vorsichtig bewegen und dich an den Rat von anderen Travellern halten solltest.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $469,59
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $5,37
Durchschnittstemperatur: 16,2 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 515 mm
Internet Speed (Downloadrate): 6,35 Mbit/s
Option für SIM Karte: Cell C
Coworking Spaces: 88mph, Daddyo, Bandwith Barn
Kapstadt

Ausblick auf Kapstadt vom Table Mountain (Wikimedia Commons: Andres de Wet)

 

 

Kathmandu, Nepal

Noch immer ist die Hauptstadt von Nepal eher ein Insider als eine Touristenhochburg. Die zugegeben chaotische und dreckige Stadt zieht Abenteuerlustige an, die von hier aus Ausflüge in Richtung Mt. Everest unternehmen.
Kathmandu ist extrem günstig und hat viele kleine Cafés, in denen gut gearbeitet werden kann. Der Vibe in der Stadt ist großartig und sorgt dafür, dass du im Handumdrehen Anschluss findest.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $99,94
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,64
Durchschnittstemperatur: 18,5 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1455 mm
Regenzeit: Juni – September
Internet Speed (Downloadrate): 7,47 Mbit/s
Coworking Spaces: Café Kaldi, Cozy Café, Flavors Café
Kathmandu

Häuseransicht am Boudha Stupa in Kathmandu (Wikimedia Commons: Xiquinho)

 

 

Koh Pha Ngan, Thailand

Die Insel auf der einmal im Monat die berüchtigte Full Moon Party stattfindet ist ein absolutes Paradies im Süden Thailands. Auch wenn die Preise in den letzten Jahren deutlich angezogen haben, lassen sich immer noch günstige Strandhütten finden.
Arbeiten kannst du in vielen Cafés, die mit dem Scooter schnell zu erreichen sind. Ansonsten bietet Koh Pha Ngan am Abend viel Action, wenn du es denn magst.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $329,03 (Thailand)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,40 (Thailand)
Durchschnittstemperatur: 27,9 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1960 mm
Regenzeit: Juli – Oktober
Internet Speed (Downloadrate): 14,17 Mbit/s
Option für SIM Karte: TrueMove
Coworking Spaces: Crave Bar, Boom’s Cafe, Beachlounge Thong Sala
Koh Pha Ngan

Entspannter Strand in Koh Pha Ngan

 

 

La Paz, Bolivien

Der mit Abstand am höchsten gelegene Hotspot für digitale Nomaden ist La Paz in Bolivien. Auf über 4.000 m über dem Meeresspiegel wird die Luft dünn, wofür du aber mit grandiosen Ausblicken entschädigt wirst.
In den letzten Jahren ist La Paz aufgrund der einzigartigen Lage und den geringen Lebenshaltungskosten auch unter digitalen Nomaden immer beliebter geworden, selbst wenn der Internet Speed und die Coworking-Kultur sicher noch ausbaufähig sind.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $231,54 (Bolivien)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $1,82 (Bolivien)
Durchschnittstemperatur: 22,3 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 575 mm
Regenzeit: Dezember – März
Internet Speed (Downloadrate): 2,49 Mbit/s
Option für SIM Karte: Tigo
Coworking Spaces: El Consulado, Café Banais, La Terraza Café
La Paz

La Paz auf über 3.500 m Höhe ( Flickr: M M)

 

 

Lissabon, Portugal

Die portugiesische Hauptstadt ist eine der günstigsten Destinationen in Westeuropa und eine gute Wahl für digitale Nomaden. Flüge aus Deutschland sind preiswert, wodurch Lissabon besonders in den Sommermonaten zu einem beliebten Getaway wird.
Viele Startups und ortsunabhängige Unternehmer versammeln sich in den Coworking Spaces von Lissabon und sorgen damit für eine großartige Atmosphäre.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $548,40
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $7,00
Durchschnittstemperatur: 17,5 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 774 mm
Internet Speed (Downloadrate): 34,45 Mbit/s
Option für SIM Karte: Vodafone
Coworking Spaces: Liberdade229, Coworklisboa, Coworklab
Lissabon

Saint George Castle in Lissabon ( Wikimedia Commons: Massimo Catarinella)

 

 

Medellin, Kolumbien

Früher galt Medellin als eine der gefährlichsten Städte der Welt, die vom Drogenkrieg beherrscht wurde. Heute ist die zweitgrößte Stadt in Kolumbien ein echter Geheimtipp für ortsunabhängige Unternehmer.
Medellin hat angenehme Temperaturen, geringe Lebenshaltungskosten und eine stark anwachsende kreative Szene mit vielen digitalen Nomaden.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $182,75
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $2,84
Durchschnittstemperatur: 22,3 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1673 mm
Regenzeit: Mai – September
Internet Speed (Downloadrate): 7,58 Mbit/s
Option für SIM Karte: Clara
Coworking Spaces: Espacio, Atom House
Medellin

Nomadenhochburg in Kolumbien: Medellin (Flickr: jduquetr)

 

 

Mexiko City, Mexiko

Anders als in kleinen mexikanischen Dörfern an der Küste ist die Hauptstadt alles andere als “laid back”. Hier tobt das Leben und die Möglichkeiten zum Ausgehen, Essen und für andere Aktivitäten sind unbegrenzt.
Neben gemütlichen Cafés gibt es in Mexiko City auch zunehmend mehr Coworking Spaces und digitale Nomaden, die sich hier für längere Zeit aufhalten. Wenn du bestimmte Stadtteile in Mexiko City meidest, dann musst du dir um deine Sicherheit auch keine Sorgen machen.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $452,84
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $3,97
Durchschnittstemperatur: 23,5°C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 754 mm
Internet Speed (Downloadrate): 7,43 Mbit/s
Option für SIM Karte: Telcel
Coworking Spaces: Urban Station, Centraal
Mexiko City

District Zocalo in Mexico City (Wikimedia Commons: Uwebart)

 

 

Prag, Tschechische Republik

Die Hauptstadt der tschechischen Republik besteht aus einem historischen Zentrum mit vielen Bars, Cafés und Restaurants und hat auf der anderen Seite auch eine ausgereifte Coworking Kultur.
Leider sind die Zeiten vorbei, in denen Prag eine günstige Destination war. Besonders im Zentrum haben die Preise den deutschen Standard erreicht. Dennoch ist Prag im Sommer absolut empfehlenswert.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $474,00
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $3,62
Durchschnittstemperatur: 7,9 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 525 mm
Internet Speed (Downloadrate): 36,16 Mbit/s
Option für SIM Karte: T-Mobile
Coworking Spaces: Impact Hub, Atmoska, Coffice, Locus, TheHUB Prague
Prag

Brücken in Prag ( Wikimedia Commons: che)

 

 

San Francisco, USA

Aufgrund der Nähe zur Silicon Valley und seinem kreativen Vibe zieht San Francisco Unternehmer aus der ganzen Welt an. Die Infrastruktur mit vielen Optionen zum Coworking und das ganzjährig gute Wetter sind perfekt.
Allerdings ist San Francisco auch die mit Abstand teuerste Stadt unter den beliebtesten Hotspots für digitale Nomaden.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $2.267,60
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $11,79
Durchschnittstemperatur: 14,5 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 524 mm
Internet Speed (Downloadrate): 36,81 Mbit/s
Option für SIM Karte: AT&T, Verizon
Coworking Spaces: NextSpace, PariSOMO, Founders Den, Citizen Space, Rocket Space, Dolores Labs
San Francisco

San Francisco von den Twin Peaks ( Wikimedia Commons: Christian Mehlführer)

 

 

San Juan del Sur, Nicaragua

Die kleine Hafenstadt in Nicaragua hat ein atemberaubendes Panorama aus Strand, Klippen und kleinen Häusern mir Schilfdächern.
Als günstige Alternative zum benachbarten Costa Rica bietet San Juan del Sur viele Freizeitmöglichkeiten und einige Cafés, in denen du das eher mittelmäßige Internet nutzen kannst.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $690,29
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $9,76
Durchschnittstemperatur: 26,6 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 1439 mm
Regenzeit: Mai – September
Internet Speed (Downloadrate): 4,47 Mbit/s
Coworking Spaces: Banana Hamacas, Barrio Café, Iguana Beach Bar
San Juan del Sur

Strandabschnitt von San Juan del Sur ( Wikimedia Commons: Biomedeng)

 

 

Santiago de Chile, Chile

Die an den Anden gelegene Hauptstadt von Chile ist bekannt für die sehr gute Infrastruktur und die umliegenden, schneebedeckten Berge.
Aufgrund der guten Lage und den günstigen Lebenshaltungskosten ist Santiago nicht nur bei Touristen, sondern auch bei digitalen Nomaden beliebt. Coworking Spaces sind vorhanden und der Internet Speed ist für südamerikanische Verhältnisse ausgezeichnet.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $354,93
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $4,65
Durchschnittstemperatur: 14,2 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 282 mm
Internet Speed (Downloadrate): 15,57 Mbit/s
Option für SIM Karte: Entel
Coworking Spaces: Connectas, CoworkingLatam, Moviestar Innova Center
Santiago de Chile

Blick auf Santiago de Chile (Wikimedia Commons: Sierraderamon)

 

 

Taghazout, Marokko

Die Küstenstadt in Marokko ist beliebt bei Surfern und allen, die dem deutschen Winter für ein paar Wochen entkommen wollen. Am besten zu erreichen ist Taghazout über das nahe gelegene Agadir, welches von Ryanair angeflogen wird.
Taghazout ist preiswert und bietet eine entspannte Atmosphäre, wodurch die Stadt zu einer guten Option für die Wintermonate wird.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $289,41 (Marokko)
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $2,97 (Marokko)
Durchschnittstemperatur: 18,3 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 250 mm
Internet Speed (Downloadrate): 5,5 Mbit/s
Option für SIM Karte: INWI
Coworking Spaces: SunDesk
Taghazout

Surferparadies Taghazout in Marokko (Flickr: Heather Cowper)

 

 

Tallinn, Estland

Nicht viele Orte in Osteuropa können als Hochburgen für digitale Nomaden bezeichnet werden. Tallinn ist jedoch auf dem besten Weg dorthin, zumindest in den Sommermonaten.
Das Weltkulturerbe bietet einen guten Mix aus historischer Altstadt und wildem Nachtleben. Die super Infrastruktur mit günstigen Unterkünften, schnellem Internet und guten öffentlichen Verkehrsmitteln sorgt dafür, dass immer mehr digitale Nomaden nach Tallinn kommen.
1-Raum-Wohnung im Zentrum: $463,75
Günstige Mahlzeit im Restaurant: $7,00
Durchschnittstemperatur: 5,9 °C
Niederschlagsmenge pro Jahr: 618 mm
Internet Speed (Downloadrate): 41,46 Mbit/s
Option für SIM Karte: Tele2
Coworking Spaces: Kohvik Komeet, Kompott, F-hoone, Garage48
Tallinn

Raekoja Platz in Tallinn (Flickr: Holger Vaga)

 

 
Hast du den perfekten Ort für deine nächste Workation gefunden oder bist du immer noch unschlüssig?

Um dir die Entscheidung noch etwas leichter zu machen, gibt es der Vollständigkeit halber hier noch mal alle Top 25 Hotspots in einer kompakten Übersicht, die du nach verschiedenen Kriterien sortieren kannst.

Wenn dir ein heißes Klima wichtig ist, dann ordne die Hotspots einfach nach der Durchschnittstemperatur. Ist dir der Internet Speed wichtiger als eine günstige Wohnung? Dann suche dir die Orte mit den schnellsten Downloadraten heraus …. Ich denke du verstehst, was ich meine.

 

 

Wow, du hast es also wirklich bis zum Ende des Location-Guides für digitale Nomaden geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt heißt es für dich nur noch, so schnell wie möglich den Flug zu deinem Traumziel zu buchen und mit Hilfe der Community von anderen Webworkern deine Ziele umzusetzen.

Welcher Hotspot ist dein Favorit? Hast du weitere Tipps für uns?

Wenn du noch weitere coole Destinationen kennst, an denen es sich gut leben und arbeiten lässt, dann freue ich mich riesig über einen Kommentar. Auch deine Hinweise zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge für diesen Guide sind natürlich herzlich willkommen.

Damit wünsche ich dir, dass du das Beste aus deiner Freiheit machst und nicht zu lange damit wartest, dich in den Flieger zu setzen.

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16 Kommentare zu "Location-Guide für digitale Nomaden: die besten Orte zum Leben und Arbeiten"

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Marvin
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Hallo,

ein super toller Guide. Da waren ein paar echte Überraschungen dabei, die interessant klingen. Was mir ganz konkret aufgefallen ist: Eine weitere gute Sim-Karten Option ist 12Call von AIS. Die haben flächendeckend gutes Netz, auch in den abgelegenen Gebieten im Norden und sind teilweise sogar günstiger.

SebastianKuehn
Leser
SebastianKuehn
1 Jahr 8 Monate alt

Hi Marvin,
danke für deinen Kommentar und auch den Tipp zur SIM Karte (für Thailand?). Von 12 Call habe ich noch nie gehört, scheint aber eine gute Option für all die digitalen Nomaden in Chiang Mai zu sein.

Tobi
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Also ich nutze schon seit über 2 Jahren DTAC und bin komplett mit denen zufrieden in Thailand. Auch im kleinsten Dorf im Isaan gibt es noch 3G und es lässt sich damit super arbeiten. 😉

Christoph
Leser
1 Jahr 8 Monate alt
Super toller Beitrag Sebastian, vielen Dank. Ich suche während meiner Zentralamerika-Reise im Februar noch einen schönen Ort für einen längeren Aufenthalt und Produkt-Launch und bin jetzt, denke ich, fündig geworden. Welchen 3 Städten ich noch Potential zuschreiben würde: Tbilisi, Georgien: Vielleicht nicht auf dem Radar der meisten Nomaden, aber günstige Lebenshaltung, tolles Essen, sehr freundliche Leute, dezentes Internet, großartige Natur und Kultur. Nur sprachlich etwas schwierig, aber man kommt gut durch. Sucre, Bolivien: Würde ich La Paz vorziehen. Die Leute dort habe ich als wesentlich freundlicher erlebt als Restbolivien (was ja keinen guten Freundlichkeitsindex hat). Auf 2800m gelegen auch von… Mehr lesen »
Oliver
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Thumbs Up für diese komplexe Übersicht! Mit hinzufügen kann ich noch Antigua in Guatemala. Hier wimmelt es von digitalen Nomaden aus den USA & Canada, Internet ist recht zuverlässig, einigermassen schnell und die Lebenshaltungskosten sind ebenfalls niedrig. Co-Working Spaces wie Impact Hub sind eine gute Ergänzung zu den unzähligen Cafes hier, welche ebenfalls stets freies WiFi anbieten. Ausserdem macht Arbeiten mit nem Blick auf einen aktiven Vulkan doppelt Spass. 😉

Dennis
Leser
Dennis
1 Jahr 8 Monate alt

Wow. Respekt! Good job! Ich frage lieber nicht wieviel Wochen Arbeit in diesem Post stecken. 😉

Kilian Kempter
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Servus Sebastian,
eine saucoole Sammlung. Ein paar Spots aus Südamerika habe ich mir schon als Wunschreiseziel gemerkt;)
Besonders gefällt mir die genaue Auflistung am Schluss – bei Peru war ich grad überrascht. Da hab ich irgendwie gedacht, dass es günstiger wäre.

Kilian

Oli
Leser
1 Jahr 8 Monate alt
Toller Beitrag. Interessant fand ich auch die Karten, die teilweise recht deutlich zeigen, wie begrenzt die Aussagekraft von Vergleichen ist, die ausschliesslich auf statistischen Zahlen basieren. Wer einmal in Indien und Japan einen Zug oder Bus genommen hat, der weiss, dass die Verkehrssysteme in den beiden Ländern trotz des praktisch identischen Messwerts nicht annähernd gleich effizient ist. Und dass im totalitären Überwachungsstaat Turkmenistan die Lebensqualität besser sein soll als beispielsweise in Frankreich, ist meiner Meinung nach auch etwas fraglich. All das zeigt meiner Meinung nach, wie wichtig es ist, Tipps von Leuten zu bekommen, die solche Daten einordnen können. Somit… Mehr lesen »
Sarah
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Super cooler Post und hilfreicher Post. Vielen Dank dafür!

Jan
Leser
1 Jahr 8 Monate alt

Was für ein genialer Post! Ich bin begeistert. Vielen vielen Dank!

Klaus Breuer
Leser
Klaus Breuer
1 Jahr 8 Monate alt

Hey Sebastian,

das ist ja wohl ein absoluter Super-Post, den Du hier hingelegt hast!
Randvoll mit so richtig wertvollen Infos.

Vielen Dank dafür 🙂

lg
Klaus

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