E-Commerce für digitale Nomaden: Mit Versand durch Amazon ortsunabhängig Produkte vertreiben

Online-Handel funktioniert im Jahr 2015 auch, ohne ein Lager anmieten zu müssen, sich selbst um den Versand zu kümmern und sich mit Retouren zu ärgern. Warum E-Commerce dank Amazon ein gutes Geschäftsmodell für digitale Nomaden ist, erklärt dir Thomas in diesem Gastbeitrag.

Seit über einem Jahr tausche ich mich jetzt schon mit Thomas in einer Mastermind Gruppe aus. Dabei durfte ich hautnah miterleben, wie er von den ersten Gehversuchen im Bereich E-Commerce zu einem mittlerweile erfolgreichen Online-Händler geworden ist.

Deshalb habe ich mich über das Angebot, einen Gastartikel für Wireless Life zu schreiben, riesig gefreut. Ich bin mir sicher, dass du diese dir vielleicht noch unbekannte Seite des Online-Handels genauso spannend finden wirst wie ich.

Thomas zeigt im Beitrag, wie interessant und simpel der Start ins E-Commerce mit Amazon sein kann und verrät einige Umsatzzahlen. Er selbst verkauft seine Produkte in der USA, Gil in Deutschland. Aus beiden Märkten findet ihr einen finanziellen Einblick, wie die ersten 14 Tage verlaufen können.

Also, Vorhang auf für Thomas.

 

E-Commerce für digitale Nomaden

E-Commerce und Digitales Nomadentum? Passt irgendwie auf den ersten Blick nicht so richtig zusammen. Digitale Nomaden leben normalerweise vom Bloggen und Freelancen, oder etwa nicht?

E-Commerce bedeutet Import, Lager, Versand, Retouren viel Kundenkontakt und lauter solches Zeug.

Das stimmt 2015 so nicht mehr. Droppshipping und Versand durch Amazon können heutzutage einen großen Teil der Arbeit eines E-Commerce Händlers abnehmen.

Im Gegensatz zum Bloggen kann man mit Initialaufwand relativ schnell zu ordentlichen Umsätzen kommen, was die Unabhängigkeit in schnellen Schritten näher bringt.

Wie man sich als Digitaler Nomade mit Amazon zum E-Commerce Spezialisten mausert, zeige ich im folgenden Beitrag.

 

Die Basics – Amazon greift dir unter die Arme

Was ist Versand durch Amazon?

Versand durch Amazon ist E-Commerce ohne eignen Shop, ohne eigenes Lager und ohne Abwicklungsaufwand. Du verkaufst deine Produkte auf einer bestehenden Plattform (der größte Channel für Produkte online), die jeder kennt, und noch besser, bei der fast jeder seine Kreditkartendaten hinterlegt hat, nämlich Amazon.

Der Vorteil im Handling der Bestellungen und Retouren liegt auf der Hand. Machst du erst mal 30 Verkäufe im Tag, so musst du zuhause ziemlich viel einpacken und zur Post bringen, wenn du in alten Mustern denkst.

 

Wer kann mit Versand durch Amazon verkaufen?

Jeder, der in Deutschland ein Gewerbe angemeldet hat, kann seine waren zu Amazon liefern und dort verkaufen. Dazu braucht es einen kostenlosen Seller Account (oder einen kostenpflichtigen Pro Account).

Du musst aber nicht zwingend in Deutschland verkaufen. Theoretisch kannst du genauso gut in den USA, der UK oder auch in Japan verkaufen. Also einfach überall dort, wo Amazon FBA anbietet.

 

Wieso Private Labeling so wichtig ist

Private Labeling bedeutet, dass du deine eignen Produkte anbietest, mit deinem Logo und deinem Namen. Du verkaufst auf Amazon also keine Produkte von anderen, sondern deine eigene Produkt-Kreationen unter deiner eigenen Brand.

Das ist wichtig, weil du eine Marke aufbauen solltest, um möglichst profitabel auf Amazon zu verkaufen. Du bist somit der einzige Anbieter von deinen Produkten und kannst ohne Abstriche Werbung für dein Listing schalten, ohne dir die Kunden mit anderen Anbietern zu teilen.

 

Woher kommen die Produkte?

Das Zauberwort heißt Sourcing. Ob im Inland oder Ausland, du brauchst eine Fabrik, welche dir hunderte, wenn nicht tausende deiner Produkte herstellen kann.

Wer sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der wird www.alibaba.com kennen. Die bekannteste Webseite, um Fabriken und Händler zusammenzubringen.

Auf alibaba.com tummeln sich hauptsächlich chinesische Anbieter, die zum Großteil den internationalen Markt beliefern. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Plattformen, die den Kontakt zwischen dir und einer Fabrik herstellen.

Alibaba

Sourcing auf der Alibaba Plattform

 

Aber auch ein Sourcing im Inland hat durchaus seine Berechtigung. Es ist natürlich denkbar, einen deutschen Hersteller anzuschreiben und dessen Fabrikation zu gebrauchen.

Egal ob lokales Sourcing oder Übersee, es ist wichtig immer deine Marge im Auge zu behalten.
Wenn du etwas bei Amazon verkaufst, fallen verschiedene Gebühren für den Versand, Lagerung, Marketing etc. an.

Um diese Kosten im Blick zu haben und profitable Produkte zu kreieren, haben wir eine Regel: dein erstes Produkt sollte für 15 – 50 Euro bei Amazon angeboten werden und deine AMZ-Kalkulation (Produktionskosten & Import) sollte möglichst bei 400% oder höher liegen.

Als Beispiel solltest du ein Produkt mit 2,50 Euro Herstellungskosten + Importkosten von 2 Euro für mindestens 18 Euro bei Amazon verkaufen um noch lohnenden Gewinn zu generieren, denn hier kommen noch Amazon-Gebühren oben drauf.

Wenn du das mal durch spielen willst, kannst du ein nützliches Tool von Amazon verwenden, den „Profitability Calculator“:

Der Sourcing-Prozess mag im ersten Moment abschreckend klingen. Ist er aber ganz und gar nicht! Alle Informationen stehen online zur Verfügung. Lieferanten chatten mit dir über Skype oder WhatsApp und helfen dir, dein Produkt erfolgreich zu produzieren und zu verpacken.

Was du selber machen musst, ist die anschliessende Vermarktung auf Amazon!

 

Bist du wirklich ortsunabhängig?

Ja, absolut. Ich persönlich habe meine Home-Base in der Schweiz, verkaufe aber auf dem amerikanischen Markt.

Ich brauche lediglich ab und zu eine Adresse, damit ich Warenmuster entgegennehmen kann, um diese zu inspizieren. Habe ich ein gutes Produkt gefunden und vertraue dem Lieferanten, so kann ich die Ware direkt aus China zu Amazon USA schicken lassen.

Der Versand zum Endkunden wird dann durch Amazon übernommen. Sobald der Lagerbestand klein ist, mache ich die nächste Bestellung.

Gil verkauft hauptsächlich in Deutschland. Das hat den Vorteil, dass er die Waren erst zu sich nach Hause liefern lassen kann, bevor sie zu Amazon geschickt werden. Für mich lohnt sich das aber nicht, erst Mal in die Schweiz zu senden, und dann wieder nach Amerika. Da muss die Qualitätskontrolle direkt in Amerika gemacht werden.

 

Die Allerwichtigsten Tipps vor dem Start

1) Was für ein Produkt solltest du wählen

Das allerwichtigste zu Beginn, ist die Wahl eines idealen Produktes. Dabei gibt es drei Grundprinzipien beim Sourcing (Blogpost mit weiteren Details):

  1. Ein bestehendes Produkt besser vermarkten
  2. Eine Nische finden, die viel Nachfrage und wenig Anbieter hat
  3. Ein bestehendes Produkt verbessern oder ganz neu zu entwickeln.

Ich schlage dir vor, du machst dir das Leben möglichst einfach und wählst für das erste Produkt Variante 1. Das heißt, du verkaufst ein Produkt mit deiner Farbe, deinem Label und deiner Verpackung, aber im Prinzip gibt es das Produkt bereits im Markt.

Du sorgst dafür, dass dein Produkt besser präsentiert wird, schönere Bilder hat, der Text bei Amazon besser klingt und die Bewertungen deines Produktes top sind.

Bevor du nun amazon.de aufmachst und dir dein erstes Produkt suchst, musst du aber noch einige weitere Kriterien beachten, damit dein Produkt kein Flop wird. Hier möchte ich die allerwichtigsten Eigenschaften kurz beschreiben:

  • dein Produkt ist klein, leicht, unzerbrechlich und kann für 15 bis 50 Euro verkauft werden
  • du kannst dein Produkt schön Verpacken lassen und gute Bilder davon anfertigen
  • dein Produkt wird stark nachgefragt (das siehst du, wenn du die Bestsellerranks bei Amazon vergleichst)
  • der Markt sollte Tiefe haben, das heißt, nicht nur die ersten 2-3 Verkäufer haben einen guten Bestsellerrank, sondern auch die Plätze 4-10

 

2) Was musst du beim Einkauf beachten?

  1. Wenn du dein Produkt auf alibaba.com produzieren lässt, dann siehst du schnell, dass ein Produkt von sehr vielen Fabriken produziert wird. Du solltest zu Beginn nur mit Gold Suppliern (Auswahlkriterium) mit Trade Assurance (Auswahlkriterium) arbeiten und nur mit solchen, bei denen du mit PayPal bezahlen kannst (musst du per E-Mail erfragen). PayPal gibt dir allenfalls die Möglichkeit, Geld zurückzufordern, falls du mit der Ware nicht zufrieden bist. Das geht alternativ auch mit Alibaba Escrow. Auf keinen Fall würde ich dir empfehlen, einfach auf gut Glück Geld nach China zu überweisen.
  2. Hast du mal einige Lieferanten (bzw. Fabriken) gefunden, suche dir die besten 3-5 raus und schreibe ihnen ein E-Mail, in der du dich vorstellst, nach Mindestbestellmenge (MOQ), nach Preisen (für Produkt & Versand) und nach Private-Labeling Möglichkeiten erkundigst. Hierzu gibt es eine E-Mail Vorlage auf unserem Blog.
  3. Die Mindestbestellmengen und Preise, die auf Alibaba angegeben werden, sind nur sehr grobe Richtwerte. Meistens kannst du die Mindestbestellmenge herunterhandeln, damit du nicht so viel Risiko bei der ersten Bestellung eingehen musst. Die Preise hingegen sind oft eher teurer, als auf Alibaba angegeben, da du zu Beginn kleine Mengen abnimmst, eine Verpackung brauchst und eventuell auch Anpassungen auf der Produktionsstrasse mitfinanzieren musst. Ich empfehle, auf Alibaba mindestens 500 Stück eines Produktes zu kaufen. 1.000 ist meine gängige „Erstbestellmenge“. Verkauft sich dein Produkt gut, so wird dein Lagerbestand schnell gegen 0 gehen und dein Produkt kann nicht mehr gekauft werden. Dies wiederum führt zu schlechteren Rankings und das willst du um jeden Preis vermeiden. Mit 500 bis 1.000 Stück solltest du bei den Investitionen zwischen 1.000 und 3000 Euro liegen. Wenn deine Produkte teurer sind, dann kannst du auch weniger bestellen. Teurere Produkte würde ich aber beim ersten Versuch nicht unbedingt einkaufen.
  4. Es empfiehlt sich, ziemlich schnell auf Skype oder Whatsapp umzusteigen, weil das ewige hin und her via Mail ganz schön anstrengend ist. Beachte im Kontakt mit dem Supplier nicht nur, wie sein Produkt und seine Preise sind, sondern auch, wie gut die Kommunikation funktioniert und ob er auf deine Wünsche eingehen will/kann.
  5. Im nächsten Schritt bestellst du am besten von 3+ Suppliern ein Warenmuster. Das ist in der Regel kostenlos, der Versand wird aber zwischen 30$ und 50$ kosten. Du brauchst also eine kleine Vorab-Investition, um verschiedene Muster, Qualitäten, Farben und Formen zu sehen und in der Hand zu haben. Das ist wichtig, denn du musst unbedingt sicherstellen, dass sich das Produkt hochwertig anfühlt. Billige Chinaware solltest du auf keinen Fall verkaufen. Dann bekommst du negative Bewertungen und die solltest du auf jeden Fall vermeiden.
  6. Die erste Lieferung aus China

    Erste Lieferung aus China

    Hast du dein Produkt, gibt es eventuell noch Preisverhandlungen und dann steht dir nichts mehr im Wege, deine erste Bestellung aufzugeben. Zur Bezahlung: Normalerweise sind es 30% bei Auftragserteilung und 70% bei Produktionsende. Achtung: Schau, dass die Versandkosten bereits eingerechnet sind. Wiegt dein Gewicht 200g oder weniger. Dann sollten die Versandkosten im Rahmen liegen.

Los geht’s, die Maschinen werden angeworfen und dein erstes eigenes Produkt wird fabriziert. Es ist im Grunde genommen ganz einfach.

 

3) Wie bekommst du das Ding bei Amazon rein?

Als erstes solltest du ein Gewerbe anmelden, zum Start als Kleinunternehmer und später dann als UG bzw. GmbH, denn du verkaufst ja professionell. Jetzt kannst du dich für einen Amazon Seller Account anmelden. Die Verifizierung kann ein paar Wochen dauern (Amazon ist hier sehr genau).

Und dann kannst du auch schon los legen und deine ersten Produkte in das Amazon Warenlager schicken sowie dein erstes eigenes Listing schreiben.

Amazon Sellers Account

Das Backend: Amazon Seller Account

 

4) Wie verkaufst du dein Produkt erfolgreich?

Amazon will Geld verdienen. Und am liebsten so viel wie möglich. Wenn du dein Produkt gut verkaufst, wird dich Amazon auch mit guten Platzierungen belohnen. Das erstmal zur groben Übersicht des Amazon Algorithmus.

Die Suche in Amazon funktioniert deswegen überhaupt nicht wie bei Google. Es geht wirklich nur darum, wie viel du verkaufst. Dies wiederum hängt von zwei Faktoren ab:

  • wie viele Leute dein Listing anschauen und
  • wie viele dieser Leute dann wirklich dein Produkt kaufen (die Conversion Rate).

Damit möglichst viele Leute dein Produkt kaufen, ist es super wichtig, dein Listing optimal zu gestalten. Sprich, viele sehr gute Bilder zu präsentieren, einen ansprechenden Titel zu haben und natürlich den Social Proof durch viele positive Bewertungen zu steigern.

Amazon lässt es zu, dass du dein Produkt im Gegenzug für ein ehrliches Review vergünstigt oder gar kostenlos gibst. Und um genau diesen Mechanismus bildet sich mehr und mehr eine Branche von „Produkt-Testern“, die günstige Produkte haben wollen und dir dafür ein ehrliches (und somit bei einem coolen Produkt auch möglichst gutes) Review schreiben. Diese Tester findest du in Facebook Gruppen und auf verschiedenen Webseiten die das ganze als Service anbieten.

In Deutschland ist der Markt noch relativ klein, daher braucht es oft vergleichsweise (zu USA) wenige Reviews um erfolgreich zu verkaufen. Es kann bereits zu einem guten Schub nach vorne kommen, wenn 10 bis 20 Personen dein Produkt kaufen und anschliessend bewerten (können auch Freunde und Familie sein).

Sobald du deine ersten Bewertungen im Sack hast geht es weiter: Wenn nämlich 10+ gute Bewertungen vorhanden sind, solltest du eine Amazon-Werbeanzeige für dein Produkt buchen. Das hilft dir zu weiteren Verkäufen und Reviews.

Erfolgreich auf Amazon zu verkaufen braucht etwas Initialaufwand, wenn es aber mal läuft, dann kann richtig gut verdient werden.

 

Wie viel kann man mit Versand durch Amazon verdienen?

Von diversen Bloggern und Podcastern hört man immer mal wieder verlockende Zahlen, die ganz große Gewinne versprechen. Da ich selbst sehr gerne konkret lese, was die Leute mit ihren Unterfangen verdienen, möchte ich dir unsere anfänglichen Verkaufszahlen nicht vorenthalten.

Dazu möchte ich Daten vom amerikanischen Markt und dem deutschen Markt verraten und zwar jeweils von den ersten 14 Tagen nachdem ein neues Produkt an den Start ging.

Die Produkte sind in komplett unterschiedlichen Nischen und haben nichts miteinander zu tun. Die Daten sollen hier lediglich zeigen, dass durchaus Umsatz auf Amazon gemacht werden kann.

Produkt 1 – (Deutscher Markt)
Einkaufspreis: € 3
Verkaufspreis: € 13
Amazon Fees: € 3
Verkaufte Einheiten nach 14 Tagen: 72

Produkt 2 (Amerikanischer Markt)
Einkaufspreis: $ 3
Verkaufspreis: $ 17.80
Amazon Fees: $ 5.22
Verkaufte Einheiten nach 14 Tagen: 159

Wie du an diesen zwei Beispielen sehen kannst, kann ziemlich schnell ein Einkommen verdient werden, das ortsunabhängiges leben und arbeiten ermöglicht. Nach dem Start des ersten Produktes kannst du ohne weiteres die nächsten Produkte in den Markt bringen, es braucht zu Beginn einfach etwas Startkapital, aber dazu kommen wir später noch.

 

Der Low Budget Tipp: die 500$ Aliexpress Startmethode für Deutschland

Wenn du mal Lust hast, ohne grösseres Risiko und mit relativ wenig Kapital zu starten, dann ist die Aliexpress Methode genau das richtige für dich.

Du kannst mit der Aliexpress Methode keine Riesengewinne machen, da die Margen etwas kleiner sind. Du kannst aber ein Produkt unglaublich gut testen, bevor du grössere Stückmengen bestellst.

Das funktioniert folgendermaßen: Auf Aliexpress.com musst du genau so wie auf Alibaba dein Produkt finden, kaufst aber zunächst nur 1 Stück, damit du dich von der Qualität überzeugen kannst.

Wenn die Qualität in Ordnung ist, dann lässt du dir eine niedrige Stückzahl (z.B. 100 Stück) zuschicken, und zwar zu dir nach Hause.

In dieser Startmethode wirst du deine 100 Stück selber verpacken. Dazu kannst du Ziplock bags kaufen (z.B. hier) und dir einen kleinen Flyer aus Pappe mit deinem Logo und den Produktinfos drucken lassen.

Dann brauchst du noch einen EAN Code, den du z.B. hier kaufen und hier ausdrucken kannst. Dann setzt du dich mit einem kühlen Bier einen Abend hin und verpackst deine 100 Produkte.

Jetzt hast du dein eigenes Produkt, das  du du dann auch als „Private Label“ Produkt verkaufen kannst. Deine 100 Produkte kommen in einen Karton. Da kommt ein Amazon Label drauf und an der nächsten UPS-Stelle kannst du alles abgeben und schon bist du ein Amazon FBA Seller!

Mit 300 bis 500 Euro bekommst du so einen ersten Testlauf hin. Um den Markt zu testen ist das eine günstige Möglichkeit für den Start.

 

Wieso wir das Konzept so genial finden

Uns gefällt Amazon FBA so gut, weil es einen Lifestyle ermöglicht, den du als Angestellter nicht bekommen kannst. Du arbeitest wo du willst, wann du willst und wie viel du willst. Es wird nicht die Arbeitszeit belohnt, sondern die Arbeitsqualität.

Gute Nische finden, gutes Marketing und etwas Kreativität helfen dir, mit einigen Stunden pro Woche Arbeitsaufwand ein komplettes Einkommen zu verdienen. Das gilt natürlich erst, wenn dein erstes Produkt auf dem Markt ist.

Der Initialaufwand ist auch das, was viele Leute abschreckt. Denn neben deiner Arbeit brauchst du ein gewisses Startkapital, das sich nicht wegdiskutieren lässt. Mit der Aliexpress Methode sind dies ca, 500$. Mit einem grösseren Private Label Projekt schnell 2.000$ bis 3.000$.

Mein erstes Produkt hat die kompletten Kosten in ca. 30 Tagen eingespielt und daher bin ich begeistert und motiviert, um all meine Energie in Amazon FBA zu stecken.

 

Lust auf E-Commerce bekommen?

Du merkst sicher schnell, wie viel Freude mir das Thema „Versand durch Amazon“ bereitet. Deswegen habe ich auch den Blog, den Podcast und die Facebook Gruppe gestartet. In der Facebook Gruppe wirst du schnell merken, dass keine Frage lange unbeantwortet bleibt und nicht selten ergeben sich lange und spannende Diskussionen.

Ich würde mich freuen, dich auf dem Weg im E-Commerce begleiten zu können.

Ressourcen / Links

 

Mehr über Thomas und Private Label Journey

Thomas und GilThomas ist gelernter Suchmaschinenspezialist. Keywordanalyse hat ihn so fasziniert, dass er sich bereits 2007 mit dem ersten Google AdSense Projekt selbständig gemacht hat. Inzwischen laufen die ersten Projekte auf Autopilot und seit 2014 fokussiert er sich stark auf das Thema E-Commerce, insbesondere Amazon FBA (Fullfillment by Amazon = Versand durch Amazon).

Nach Affiliate Projekten und Dropshipping E-Commerce hat er das große Potential von FBA entdeckt. Zusammen mit Gil hat er das gemeinsame Projekt „Private Label Journey“ verwirklicht: eine Kombination aus Blog / Resource Page und Hub für den eigenen YouTube Kanal und Podcast. Wöchentlich gibt es neue Videos, frische Beiträge auf dem Blog und einen Podcast, den Thomas und Gil zusammen aufnehmen.

Danke für 29 Kommentare

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Toller Artikel Thomas! Schön erklärt gerade für Neulinge. Ich denke mit etwas Kapital, kann hier jeder recht simpel starten. Du hast die einzelnen Bestandteile bereits gut erklärt. Wichtig ist vor allem die Auswahl vom Lieferanten, Gold Status und Trade Assurance ist wie du bereits erwähnt hast vor allem am Anfang enorm wichtig. Aber vor allem sollte eine saubere Kalkulation stattfinden, ich erlebe es leider immer wieder das viele Seller gerade zu Beginn Verluste machen, weil Sie ihr Produkt einfach nicht richtig kalkuliert haben. Ich möchte noch hinzufügen das, man beim Versand durch Amazon am besten ein leichtes und kompaktes Produkt hat. Bei großen oder schweren Produkte kann der Versand durch einen externen Fulfillment Anbieter oft günstiger sein. Klar ist es ein Rankingfaktor, aber man muss das alles im Verhältnis sehen und gut durchrechnen, oder wie siehst du das FBA zwingend notwendig oder mit FBM auch möglich?

Alan Wolf

Ich habe immer geglaubt, dass mein Onlineshop für Kleidung ein hohes Potenzial birgt und lange Zeit dachte ich darüber nach, den Shop auch in einem anderen Land zu betreiben. Schließlich bin ich auf das Angebot von Nowe Kolory aufmerksam geworden. Sie haben für mich nicht nur alle Formalitäten erledigt, sondern auch bei der Wahl des besten ausländischen Marktes für meine Tätigkeit geholfen. Ich empfehle es Ihnen, sich mit ihrem Angebot vertraut zu machen, denn es ist sehr breit und bei jeder möglichen Etappe nützlich.

Guten Abend

Ich bedanke mich für diesen ausführlichen Beitrag. Absolut top!
Ich bin bereits seit 15 Jahren Unternehmer mit eigener Firma und eigenem Shop. Die AMA-Geschichte reizt mich aber sehr – zumal ich bereits JTL-WaWi einsetze, welche eine direkte Schnittstelle zu AMA aufweist. So kann ich Artikel direkt zu AMA senden und Bestellungen auch direkt wieder einlesen.

Meine wichtigste Frage: Business aus der Schweiz und MWST !

Ich habe meinen Sitz ebenfalls in der CH und würde ja mit FBA nach DE liefern. Wenn ich direkt aus der CH zu Kunden im Ausland liefern würde, dann wäre die Lieferung MWST-Frei (dem Kunden werden sie dann bei grösseren Beträgen vom Zoll in der Landes-MWST wieder aufsummiert).

Wie ist das aber, wenn MEINE Ware aus DE an deutsche Kunden geliefert wird? Welche MWST gilt da und wer rechnet die ab? AMAzon?

Danke schon mal für eure Inputs.

LG, Markus

engj

Ein sehr informativer Artikel. Habe mit einem Kumpel ein wenig Geld angespart und wir wollen jetzt es auch zu zweit versuchen.
Ich danke Leuten wie euch, dass ihr euer Wissen mit fremden Leuten teilt… Danke?

Wie immer sehr toller Content von Thomas.
Was ich nur hier ergänzen würde: Ich würde immer das Geld in https://www.gs1-germany.de/ investieren, wenn man EAN-Codes benötigt. An dieser Stelle haben schon viele versucht zu sparen und hatten am Ende dann deutlich mehr Theater, Kosten & Co. als dass es sich lohnen würde. Diese kosten nicht wirklich viel und wenn man sein Amazon Business nachhaltig aufbauen möchte, sollte man nicht an den “originalen” EAN Codes, Markenrecherche & Co. sparen.

Hatte auch schon mal gehört, dass man Produkte günstig aus Ländern, wie z.B. China importieren kann, um sie dann später mit Gewinn bei Amazon zu verkaufen. Hatte aber nicht so richtig verstanden, wie es funktionieren soll. Jetzt bin ich schon mal deutlich schlauer geworden!

Schneider

Ein sehr interessanter Artikel, um sich einen Eindruck über die ersten eigenen Schritte bei Amazon und Amazon FBA zu verschaffen. Der Service, den Amazon bietet, ist ja wirklich super, aber wenn man sich den ganzen Aufwand für Etikettierung und alle weiteren Vorgaben seitens Amazon FBA anschaut, ist das natürlich auch ein großer Aufwand.. Ich bin vor kurzem erst auf einen Dienstleister gestoßen, der Händlern genau diese aufwendigen Arbeiten (neu oder eben richtig verpacken, richtig etikettieren, richtig abzählen etc.) abnimmt -> https://www.all-packer.de/ Sie erklären auf der Website ausführlichst, welche Aufgaben sie alle übernehmen können und es klingt für mich ganz nach “ich schicke einfach meine Produkte hin und die kümmern sich um alles weitere”! Für jemanden, der sich selbst die Zeit, den Aufwand & die Lagerung sparen will, sicher hilfreich?

Martina Jordan

Hallo,
danke für den interessanten Artikel. Ich habe eine Frage zum Verkauf in den USA: Meines Wissens nach muss eine Niederlassung in den USA haben, sobald man Waren von einem Lager dort verschickt, d.h. eine Delaware Corporation oder ähnliches. Habt ihr eine solche für Euren Marktest gegründet oder wie macht ihr das? Herzliche Grüße, Martina

Thomas

Hi Martina! Soweit ich informiert bin braucht es keine UG in den Staaten. Wurde bei mir noch nie angefordert

Ein paar Dinge würde ich gerne ergänzen.
Erstens kann man Werbung für die Amazon Angebote doch erst nach 3 Monaten
als tadelloser Verkäufer schalten und dadurch den Einkaufswagen Button bekommen.

Man braucht doch auch noch immer eine ISBN oder GS1 Nummer damit man seine eigenen
Produkte einstellen kann. Die Nummer kosten auch noch gut etwas.

Wie kann man denn den Fabrikaten die Ware direkt zu Amazon senden lassen?
Wer zahlt und fertigt den Zoll ab, wenn es per DHL ist, wird der
Versand doch meist teurer oder? In Deutschland habe ich da immer Probleme
mit dem Zoll.

Wie empfindet ihr die Kommunikation mit Amazon falls es mal zu Problemen kommt?
Bei eBay weiß ich, dass die Kommunikation teils miserabel ist. Konten werden von einem
auf den anderen Tag gesperrt ohne vorher eine Mahung oder ähnliches zu schicken.

Hi Georg
Danke für die Fragen:

Erstens kann man Werbung für die Amazon Angebote doch erst nach 3 Monaten
als tadelloser Verkäufer schalten
>> Denke mit einem Pro Seller Account (kostet ein paar euro) kannst du sofort Werbung schalten. Bin nicht 100% sicher.

Man braucht doch auch noch immer eine ISBN oder GS1 Nummer ..
>> Eine EAN bzw FNSKU Nummer. Kostet ein, zwei Euro Normalerweise

Wie kann man denn den Fabrikaten die Ware direkt zu Amazon senden lassen?
Wer zahlt und fertigt den Zoll ab, wenn es per DHL ist, wird der
Versand doch meist teurer oder?
>> DHL liefert direkt zu Amazon, und wickelt auch den Zoll ab (bin in den USA unterwegs, aber in DE funktioniert das ähnlich)
>> Ja der Versand ist nicht günstig

Wie empfindet ihr die Kommunikation mit Amazon falls es mal zu Problemen kommt?
>> Kommunikation mit Amazon ist schwierig, meistens nicht sehr kompetent. Die Probleme lasen sich aber immer irgendwie lösen.

Gruss Thomas

Ich hatte/habe einen Pro Seller Account und konnte erst nach 3 Monaten Werbekampagnen schalten.
Ab dem Zeitpunkt zu dem man den Einkaufswagen Button direkt im Angebot hat.

Ja ich meinte EAN Nummer. Ok 1-2 Euro pro Nummer, aber man braucht ja für jede Variante/Farbe
eine Nummer, d.h. pro Angebot sind das nochmal ein paar Euros. Ich habe ein Angebot bestellt, welches
anfangs 400 Euro für 1000 Nummern gekostet hat und als Nutzungsgebühr 150 Euro pro Jahr.

Deswegen ist DHL wahrscheinlich auch so viel teurer gegenüber der lokalen Konkurrenz, weil dort
der Zoll von DHL bezahlt wird, was andere Anbieter nicht regeln. Jedenfalls nicht bei Thailand Post.
Was aber nur halb so viel kostet oder sogar weniger (bei gleicher Lieferzeit).

Habt ihr von Fällen gehört in denen Amazon das Konto gesperrt hat ohne vorige Ankündigung oder
Verstosse von seiten des Verkäufers? (ebay sperrt ja einfach mal so ohne Ankündigung)

Gratulation zu den Angeboten, wenn ihr mit solch einem Gewinn verkaufen könnt. Mit so einer Marche
ist es meiner Meinung nach aber schwer etwas zu finden, da muss man schon gut Recherche leisten und auch
GLück haben.

Hi Georg

>> ich hatte den account wohl schon 3 monate, bevor ich ppc geschalten habe.

>> wow, was machst du mit 1000 ean nummern, habe so 25 und diese noch nicht aufgebraucht, so viele varianten haben meine artikel nun auch nicht.

>> der zoll wird von dhl nur abgewickelt, nicht bezahlt, die leiten die rechnung an dich weiter

>> von solchen fällen habe ich gehört. meistens verstösst man aber schon gegen die TOS in irgend einer weise. alternative verkaufschannels aufbauen ist zu raten

>> produktrecherche ist etwas vom wichtigsten. wenn du das richtig machst, dann bist du schon halb im ziel.

Gruss Thomas

Danke für die ganzen Tipps. Ich werde deinen Blog auf jeden Fall weiter verfolgen.

Mercosur

Sehr gute Übersicht, für Einsteiger extrem hilfreich!
Eine kleine Anmerkung:
Für Verkauf auf Amazon braucht man nicht zwingend einen Gewerbeschein.
FBA funktioniert auch ohne und Powerseller Abo erfordert ebenfalls kein Gewerbe.
Es kann also auch ohne Gewerbeschein “getestet werden” was gut geht 😉

Danke Mercosur!

Und ja sehr gut das du das erwähnst. Man kann auch ohne Gewerbeschein los legen, dann kommen Gebühren pro Verkauf dazu, aber keine monatlichen Gebühren.
In wie fern das allerdings (beim Import & Verkauf von Produkten) OK ist, ohne Gewerbeanmeldung kann ich nicht sagen…

Hi,
ein super Artikel, der gerade zur rechten Zeit kommt. Ich beschäftige mich nämlich gerade auch mit dem Thema und wollte bald meinen eigenen Testlauf starten. Die Option mit Aliexpress gefällt mir daher besonders gut. Um den Markt zu testen scheint es mir eine sehr gute Methode zu sein.
Gruß Timm

Hi Timm,
Cool das es dir gefällt! Aliexpress ist wirklich eine super Möglichkeit deine Produktidee zu testen. Außerdem lernst du so schon mit kleinem Startkapital einiges zum Thema FBA! Hale uns auf dem Laufenden 🙂
Cheers

Echt ein super Artikel, vielen Dank 🙂 Mit diesem Geschäftsmodell habe ich auch vor einigen Monaten schon einmal geliebäugelt.
Bin da aber noch auf ein paar Hindernisse gestoßen, wenn man das ganze mit einer Gesellschaft aus dem Ausland am deutschen Markt machen möchte. @Tina: Wenn ich bei meiner Recherche dazu nicht komplett daneben gegriffen habe, brauchst du mit einem Unternehmen aus dem Ausland einen Handelsvertreter im Inland. Das könnte theoretisch ein guter Freund, Bruder, etc. sein, der diese ausländische Firma dann vertritt.

@Thomas: Wie machst du das mit dem US-Markt? Braucht es dort eine Handelsvertretung wie in Deutschland, wenn du mit einer Firma aus dem Ausland verkaufst?

Ansonsten ist mir als Risiko noch eingefallen, dass Amazon nach einer gewissen Zeit auf die Idee kommen könnte, das gut laufende Produkt von einem, selbst zu vertreiben. Wie gut ein Produkt läuft, weiß Amazon sicher besonders gut 😉 Als Einstieg finde ich die Strategie, bestehende Produkte besser zu vermarkten mittelfristig trotzdem gut. Wer da langfristig dabei bleiben möchte, um sich gegen Amazon zu schützen, muss dann wahrscheinlich den “Innovations-Grad” etwas nach oben schrauben…

LG
Tobias

Das Risiko, dass Amazon Renner (gut laufende Produkte) selbst anbietet ist tatsächlich gegeben. Allerdings würde das nicht bedeuten, dass das eigene Produkt keine Relevanz mehr hat. Ich kenne viele Beispeile in denen Amazon auch eigene Produkte vertreibt und andere Produkte dadurch nicht weniger verkaufen 🙂 Auch eine Frage der Positionierung.

Hello in die Runde,
Cool das hier so viel Resonanz zu dem Post von Thomas kommt!

@Andreas
Die Rechnungen werden nicht automatisch an den Kunden verschickt. Ich verkaufe auf Amazon.de und so gehe ich mit den Rechnungen um: ich nutze hier amainvoice (ein online Tool) um automatisch Rechnungen an meine Kunden zu verschicken (inklusive der Bitte um ein Review). Zum Thema USt. kannst du in dem Tool angeben, dass du keine USt. ausweist und dann gehen die Rechnungen ohne raus 🙂
Thomas wohnt in der Schweiz und verkauft in den USA. Also sollte sich auch Panama einrichten lassen 🙂

@Johannes
Du hast Recht es gibt 2 Risiken bezüglich Bestand:
1) Die Retouren, die nicht nochmal verkauft werden können, kannst du entweder von Amazon vernichten lassen oder wieder an dich schicken lassen.
2) Wenn sich dein Produkt nicht verkauft musst du trotzdem Lagerkosten bezahlen.

Beide Risiken lassen sich aber minimieren wenn du eine top Produktrecherche machst.

Cheers!

Tina

Wenn ich das richtig verstehe braucht man ein Gewerbe, um sich bei Amazon anmelden zu können. Das bedeutet, man muss einen festen Wohnsitz haben, zumindest in Deutschland. So ganz ortsunabhängig / digital-nomadisch funktioniert es also nicht.

Wenn man faktisch keinen Wohnsitz hat, ist die Anmeldung einer Firma im Ausland eine Lösung, bspw. Hong Kong? Da muss man soviel ich weiss nicht selbst wohnen. Habt ihr da Erfahrungswerte?

Hi Tina,
ja, ein Gewerbe brauchst du definitiv. Aber das brauchen ja generell alle digitalen Nomaden, die irgendwie online Leistungen erbringen oder Produkte verkaufen. Wie du richtig geschrieben hast, entweder Gewerbe in Deutschland oder Offshore in einem Land wie Hong Kong, Zypern usw. Hier mein Erfahrungsbericht zu Hong Kong: https://wirelesslife.de/unternehmensgruendung-im-ausland-meine-erfahrungen-mit-einer-limited-hong-kong/

Johannes

Sehr spannend! Hab das vor nem guten Jahr mal bei Pat Flynn im Podcast gehört und hatte es auch selbst mal in Erwähnung gezogen. Freut mich dass ihr soviel Erfolg habt! Eine Sache noch – vielleicht hab ich es auch übersehen: Ich kann mich erinnern dass man auch Risiken hat, die hier nicht angesprochen werden, nämlich Lagerkosten bzw. Entfernungskosten wenn das Produkt sich nicht mehr verkauft! So genannte Lagerleichen kosten mit der Zeit Geld und dann wird es schwer den Punkt zu finden loszulassen. Könnt ihr das noch kurz ansprechen bzw. habt ihr selbst schon Erfahrung damit gemacht?

Andreas

Hallo,

ich habe dazu noch zwei Fragen:

1) Wer stellt die Rechnung an den Kunden? Amazon oder ich selbst? Ich bin derzeit Kleinunternehmer und kann keine USt. ausweisen.
2) Wenn ich in ein anderes Land auswandere und das dann über eine z.B. Firma in Panama laufen lasse, geht das dann auch?

Danke für Antworten!

lg, Andreas

Danke für das Beantworten der Frage Kevin. Solche Fragen werden noch viel Auftreten, genau deshalb ist der Austausch in der Facebook Community so wichtig. Dort sind viele Leute unterwegs, die all diese Dinge schon zig-fach gemacht haben.

@Kevin
Promotionsmethoden wie ZB Facebook Werbung, Facebook Review Gruppen sind nach PPC gute Möglichkeiten. Aber meist kann man das PPC noch weiter ausbauen. Cross Selling ist meiner Meinung nach noch eine grob unterschätzte “Promotionsmöglichkeit.

Kevin Winker

Richtig guter Bericht, genau so ist es!
Ich bin durch diese Methode auch zum Amazon Seller geworden, und verkaufe seit 2 Wochen mein eigenes Produkt recht erfolgreich, trotz des geringen Investments habe ich schon ganz guten gewinn gemacht, und werde jetzt in größerer Stückzahl beim Großhändler bestellen. (mein Aliexpress Händler ist gleichzeitig auch bei Alibaba aktiv, und verkauft es dort zu niedrigeren Preisen in größerer Stückzahl, solltet ihr mal googlen bevor ihr euch auf die Suche nach einem komplett neuem Händler/Hersteller macht)

Ein paar Kleinigkeiten sind auf jeden Fall noch wichtig, wie zB gute Produktbilder & Beschreibungen. Anleitungen zu vielen “Kleinigkeiten” habe ich hier und in deren Community (kostenlos) gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=P94J0WZ2pyo&list=PLXVl9bny4vHq3WH12FDi8neIwsr-QyowP

Falls hier noch weitere FBA-Händler unterwegs sind würde mich mal interessieren, welche Promotion Methoden ihr noch so nutzen möchtet/werdet, außer den PPC Möglichkeiten direkt von Amazon?

Kafe

Interessanter Artikel, aber mir fehlen noch Hinweise zum Thema Zoll. Wie wird das geregelt?

Kevin Winker

Das funktioniert ganz einfach, wird abgewickelt durch den Versender
Berechnet wird das ganze anhand der Zolltarifnummer (also in welcher Kategorie dein Produkt liegt), und dann kannst du einfach auf der Seite vom Zoll schauen wieviel % anfallen. Die Gebühren werden von deinem Transportdienstleister (Fedex, DHL, UPS) einfach per Rechnung angefordert.

Viel Erfolg!